Inzidenzwert-Ermittlung und dessen Anwendung unter einem „Aluhut“ betrachtet

Bild: Christian Daum / pixelio.de

Helmut Kuntz
Es geht um die Ermittlung des Corona-Inzidenzwertes, (nicht nur) nach dem Bayerischen König Landesvater Söder der einzig zulässige Kennwert zur Festlegung von Corona-Einschränkungen.
Ein Student wagte vor einiger Zeit, die Ermittlung durch das RKI als falsch zu bezeichnen [2] , was sofort dazu führte, dass „renommierte“ Wissenschaftler „belegten“, dass dieser Student nicht recht hätte [2].[3].
Für den Autor – der ab und zu auch zu Corona schreibt – ein Anlass, den Sachverhalt selbst anzusehen.

Warnhinweis

Lange hat der Autor überlegt, ob er diesen Artikel überhaupt veröffentlichen kann.
Grund ist, dass die Sichtung über die Durchführung und Fehler der Inzidenzermittlung so katastrophale Mängel aufdeckt, dass man am Verstand vieler Personen welche daraus Lockdownmaßnahmen ableiten, zweifeln müsste (rein persönliche Meinung des Autors, allerdings durch viele „Fachpersonen“ längst widerlegt).

Das (mit dem fehlenden Verstand hochbezahlter „Intelligenz“) kann und darf aber nicht sein, sofern man den Berichten unserer Medien glauben darf, wie es gerade wieder bewiesen wurde: Zeit Online, 8. April 2021: Langzeitstudie: Vertrauen in Medien deutlich gestiegen
Dann bleibt aber die einzige, logische Folgerung: Die in diesem Artikel gebrachten Überlegungen und somit Ableitungen sind hoffnungslos falsch.

Leider hat der Autor jedoch ein dickes „Brett vorm Kopf“ und findet seine Fehler nicht. Notgedrungen stellt er diesen Artikel also doch auf EIKE ein, damit die kompetenteren Leser seine Fehler finden und diese im Blog (dann bitte mit Richtigstellung) aufzeigen.

Den Inzidenzwert kann jedes Schulkind berechnen

Der Inzidenzwert ist mittels einfachem Dreisatz ermittelbar:
[1] Stuttgarter Nachrichten (stark gekürzt und teils ergänzt): Wie berechnet man die 7-Tage-Inzidenz?
Falls Sie die 7-Tage-Inzidenz … brauchen Sie zunächst die folgenden Zahlen:
– Die Summe der Neuinfektionen der letzten 7 Tage
– Die Einwohnerzahl
Und so berechnen Sie den 7-Tages-Wert:
Summe Neuinfektionen der letzten 7 Tage, geteilt durch die Einwohnerzahl Ihres Landkreises … Anschließend multiplizieren Sie das Ergebnis mit 100.000.
Formel: (Neuinfektionen / Einwohnerzahl) x 100.000 = 7-Tage-Inzidenz

Diese Berechnung ist plausibel und ermittelt auch mathematisch bis auf beliebige Nachkommastellen genau (verwendet werden vom RKI zwei Nachkommastellen) den Inzidenzwert.

Anmerkung: Amtlich wird bei einem positiven PCR-Testergebnis automatisch von „Neuinfektionen“ gesprochen und damit immer eine entdeckte „Gefahr“ suggeriert.
Dabei sagt ein Positivergebnis lediglich aus, dass beim Test Reste entsprechender DNA-Sequenzen gefunden wurden.
Ob diese wirklich von einer aktuellen Infektion stammen, (noch) aktiv sind, und wirklich zur Krankheit führen (würden) ist damit nicht ausgesagt (siehe dazu am Schluss die Grafiken der PCR-Positivmeldungen und der in keinem Zusammenhang dazu verlaufenden Mortalität).
Da der Begriff „Neuinfektionen“ amtlicherseits durchgehend verwendet wird, ist er hier wenn im „Amtston“ getextet wurde ebenfalls verwendet und nicht mit einem richtigeren, wie zum Beispiel „ die DNA-Sequenzsuche hat welche, die einen Verdacht auf Kontakt mit Covid-19-Virus nicht ausschließen lassen gemeldet“. Richtige Information klingt oft zu sperrig.

Größenordnungen

An einem Beispiel sei gezeigt, wie viele Personen oder positive Testergebnisse es benötigt, um anhand der Inzidenz Lockdown-Entscheidungen auszulösen:
Eine Beispiel-Stadt mit 100.000 Einwohnern habe in der Einwohnerschaft eine durchgängige (gleich verteilte) Neu-Infektionsrate von 14 Einwohnern täglich (0,014 % der Einwohner), in Summe der 7 Tage somit 98 Personen (ca. 0,1 % aller Einwohner).

Als Folge hat diese Beispiel-Stadt einen Inzidenzwert von 98 und kann Erleichterungen beim Lockdown veranlassen.

Bild 1 Beispielstadt, Neuinfektionen und Inzidenzwert

Beträgt die Summe der Neuinfektionen nun zwei zusätzliche Personen (zusätzlich 0,002 % aller Einwohner) innerhalb der 7 Messtage, in Summe also 100 Personen, berechnet sich ein Inzidenzwert von 100 und laut Politikbeschluss sind gnadenlos Restriktionsmaßnahmen vorzugeben (und werden von den Kommunen auch wirklich buchstabengetreu, pedantisch umgesetzt).

Stellt sich nicht schon da die Frage, ob es wirklich sinnvoll ist, wegen zusätzlich +0,001 .. 0,002 % „Corona-Positivbefall“ – also weder Krankheit, ev. nicht einmal mit Symptomäußerung – innerhalb einer Woche, massivste, zusätzliche Lockdown-Restriktionen durchzusetzen?
Die Antwort kennt jeder: Diese Frage wird nicht gestellt. Wenn einmal doch, dann wird sie konsequent als rääääächts abgebürstet“. Im Deutschland der unfehlbaren Merkel und eines heiligen Söder fragt man nicht, sondern freut sich, wieder Anordnungen umsetzen und damit Staatstreue zeigen zu dürfen … wie es früher bewährte Bürgersitte war:
Es ziemt dem Untertanen, seinem Könige und Landesherrn schuldigen Gehorsam zu leisten und sich bei Befolgung der an ihn ergehenden Befehle mit der Verantwortlichkeit zu beruhigen, welche die von Gott eingesetzte Obrigkeit dafür übernimmt; aber es ziemt ihm nicht, die Handlungen des Staatsoberhauptes an den Maßstab seiner beschränkten Einsicht anzulegen und sich in dünkelhaftem Übermute ein öffentliches Urteil über die Rechtmäßigkeit derselben anzumaßen.
Gustav von Rochow (1792 – 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

Regelungstechnik

Mit Erreichen des Inzidenzwertes 100 treten sofort erhebliche, zusätzliche Lockdown-Verschärfungen in Kraft. Damit soll der Inzidenzwert wieder unter Hundert, besser bis maximal 50 reduziert werden.

Technisch-mathematisch bilden Inzidenzwert und Lockdown eine Regelstrecke.
Da die Lockdown-Maßnahmen mit Erreichen des Inzidenzwertes 100 sofort ohne Stufung(en) (hätte dann eine integrale, also eigendämpfende Regelwirkung zur Folge) erfolgen, handelt es sich um einen Proportionalregler.
Dazu um eine Regelstrecke, welche aufgrund der Verzögerung zwischen Inzidenzwertmeldung und Wirkung der Lockdownmaßnahmen im Wirkungsweg eine recht lange Totzeit beinhaltet.

Jedes Kind Student lernt bereits im Grundlagenfach Regelungstechnik, dass ein Proportionalregler bei zu hoher „Verstärkung“ – und vor allem, wenn dann noch wie in diesem Fall eine Hysterese fehlt – konsequent oszilliert.
Extrem verstärkt und dann viel, viel schwieriger lösbar wird diese Neigung zur Oszillation, wenn in der Strecke zusätzlich Phasenverschiebungen, hier noch schlimmer „Totzeiten“ dazukommen. Dann wird diese einfache Art der Regelung eigentlich unbeherrschbar.

Genau diese Auswirkungen lassen sich bundesweit live erleben:
Stadt Nürnberg: An einem Montag Öffnung von Präsenzunterricht und Kindergärten, am Dienstag wieder alles schließen … , einfach ein „ewiges“ Hin- und Her, was Eltern, Handel und Sonstige zur Verzweiflung treibt.

Nicht, dass dies kommunale „Lenker“ nicht bemerken. Aber bisher wagte nur ein kleines Eckchen von Deutschland, welches sich etwas Obrigkeitsrenitenz bewahrt hat, zumindest informellen „Widerstand“, indem sie es wenigstens meldeten:
Stadt Lößnitz an die Sächsische Staatskanzlei, 15.03.2021: Offener Brief der Bürgermeister des Erzgebirges

Bild 2
Bild 3
Bild 4

Was machen unsere „hohen Politiker“ und deren Berater zur Lösung? Sie orientieren sich nicht an der seit weit über 100 Jahren bewährten und in weltweit Milliarden von Installationen als richtig belegten Regelungstechnik, sondern „vertrauen“ auf Epidemie-Simulationen, welche laufend exponentielle Anstiege vorhersagen, die noch nie und auch aktuell nicht – da epidemiologisch unmöglich – eingetroffen sind (siehe vorletztes Kapitel).

Wo sie doch „eintreffen“ – schließlich „sieht“ den exponentiellen Anstieg auch unsere unfehlbare Kanzlerin – verhält es sich so, wie in der Theologie: Wenn man etwas lange genug „eingebläut“ bekommt – hier: Täglich in der Zeitung liest und von Medien erzählt -, können es psychisch entsprechend eingestellte Personen in besonders „lichten“ Momenten plötzlich „sehen“, so wie „KlimaGreta“ das unsichtbare und geschmacklose CO2, wenn es zum Beispiel aus Kraftwerken „schießt“ . Weitere Beispiele aus der Theologie ließen sich nahezu unendlich fortführen.

Was wäre, wenn die ermittelten Inzidenzwerte gar nicht stimmen würden?

Alles bisher Gesagte geht davon aus, dass der Inzidenzwert stimmt. Vom RKI wird er immer mit zwei Nachkommastellen angegeben. Wer würde es also wagen, daran zu zweifeln, dass nicht alle dieser Stellen auch signifikant sind?

Eine Fundstelle macht jedoch auf scheinbare Probleme aufmerksam. Nicht unbedingt didaktisch gut aufbereitet, für etwas mit Statistik Vertraute aber gut lesbar:
[4] IWIKIPEDIA: Inzidenz (Epidemiologie): Kritik
... Die für den Vergleich und zur Festlegung von Schwellenwerten herangezogene sogenannte 7-Tage-Inzidenz ist nicht gleichzusetzen mit einer epidemiologischen Inzidenz, die auf repräsentativen Stichproben basiert. Die Testprävalenzen werden auf die Gesamtbevölkerung oder Region umgerechnet, ohne die Dunkelziffer in der nicht-getesteten Bevölkerung zu berücksichtigen. Ohne Bezug zu einer bekannten Grundgesamtheit (Nenner) fehlt der Fallzahl die epidemiologische Aussagekraft und damit die Geeignetheit für seuchenpolitische Maßnahmen. Die Reduktion der Lageeinschätzung auf die 7-Tages-Inzidenz sei epidemiologisch nicht begründbar und entspreche nicht dem Stand der verfügbaren wissenschaftlichen Evidenz.
Auch Politik und Justiz sehen allein die Inzidenz zur Begründung von Grundrechtseinschränkungen als unzureichend an …

Eine Folge davon sind Gerichtsentscheide von Richtern, die diesen Sachverhalt umzusetzen wagen:
Tichys Einblick: Gericht kippt Ausgangssperre in Hannover: „Nicht nachprüfbare Behauptungen“ reichen zur Rechtfertigung nicht aus!
Allerdings auch von Politikern, denen jeglicher Sachverstand fehlt, solchen auch gar nicht haben wollen:
Tagesspiegel vom 22.03.2021: NRW Stunden nachdem ein Gericht die Beschränkungen für den Handel für rechtswidrig erklärt hatte, beschließt die Politik noch härtere Regeln

Grundgesamtheit und Stichprobentheorie

Und damit steht eine weitere Fragestellung im Raum, welche weder juristisch und soziologisch, sondern einfach statistisch-mathematisch begründbar ist: Wie genau, besser fehlerhaft, Ist die Ermittlung des Inzidenzwertes?

Dazu nehmen wir die Beispielstadt vom Anfang (Bild 1):
Deren Daten: Von 100.000 Einwohnern mit 0,1 % gut durchgemischten (damit gleichverteilten) Positiven (sind 100 Personen in der Stadt, somit ein Inzidenzwert von 100), werden rein statistisch täglich 14 Bewohner neu infiziert.
Am Ende der 7 Inzidenz-Messtage sind es somit 98 neu hinzugekommene, positive Bewohner und damit wieder ein Inzidenzwert von 98.
Nun versuchen wir, diese Corona-positiven Personen mittels RKI-Coronatestungen und darüber die Inzidenz zu ermitteln.

Beispielstichproben

Leider findet sich nirgendwo eine Angabe, wie viele Testungen wo durchgeführt werden. Deshalb muss man diese Zahl versuchen indirekt abzuleiten.
Laut RKI wurden in der KW13 deutschlandweit 1.149.297 PCR-Testungen durchgeführt. Heruntergerechnet auf unsere Beispielstadt wären das für den Zeitraum der Inzidenz-Ermittlung 1.385 Testungen.

Stichprobe A
Bei 0,1 % Positivanteil in der Grundgesamtheit sind in einer Stichprobe von 1.385 Personen im Mittel 1,385 Personen positiv zu finden. Halbe Personen gibt es nicht, weshalb die Stichprobe entweder 1 oder 2 Personen meldet. Die RKI-Inzidenzberechnung meldet also eine Inzidenz von:
Formel: (Neuinfektionen / Einwohnerzahl) x 100.000 = 7-Tage-Inzidenz
Rechnung: (2/100.000) x 100.000) =
2 (anstelle des wirklichen Inzidenzwertes von 100), oder
Rechnung: (1/100.000) x 100.000) = 1 (anstelle des wirklichen Inzidenzwertes von 100)

Stichprobe B
Früher war das auch die ungefähre Testungs-Anzahl, da nur PCR-Tests vorgenommen wurden. Inzwischen testen aber zusätzlich Apotheken und bald auch Hausärzte mit Einfachtests, die nur bei positiven Befunden mittels zusätzlichem PCR-Test verifiziert werden müssen. Deshalb wird nun die dreifache Anzahl an Testungen angenommen.
Für die Beispielstadt wären es nun 4.154 Testungen in einer KW.
Bei 0,1 % Positivanteil der Grundgesamtheit sind in einer Stichprobe von 4.154 Personen 4,154 Personen positiv (Mittelwert). Die RKI-Inzidenzberechnung meldet also eine Inzidenz von:
Formel: (Neuinfektionen / Einwohnerzahl) x 100.000 = 7-Tage-Inzidenz
Rechnung: (4/100.000) x 100.000) =
4 (anstelle des wirklichen Inzidenzwertes von 100)

Stichprobe B
Nun verzehnfachen wir die Anzahl Testungen auf 13.850, also jede Woche 14 % der Einwohner getestet:
Rechnung: (14/100.000) x 100.000) = 14 (anstelle des wirklichen Inzidenzwertes von 100)

Bei diesen Inzidenzmeldungen kommt man fast gezwungenermaßen zu der Erkenntnis:
Die Inzidenz – ermittelt und berechnet nach RKI-Formel – ermittelt irgend etwas, aber niemals auch nur weit, weit entfernt den „Befall“ einer kommunalen Einheit durch das Coronavirus.
Daran ändert auch nicht, dass die Inzidenzwerte vom RKI auf zwei Nachkomastellen angegeben werden (über die feststellbare, mathematische Idiotie von Personen welche vor Rechnern sitzen und Werte, welche zwei Stellen vor dem Komma schon nicht mehr stimmen fein säuberlich mit zwei danach angeben weil es der Rechner so anzeigt, sei hier gnädig hinweggesehen).

Als Fazit bleibt:
Mittels dem in Deutschland seit über einem Jahr ausschließlich angewandtem RKI-Inzidenz-Ermittlungsverfahren wird niemals die wirkliche Inzidenz – und damit Gefahrenlage – der Grundgesamtheit ermittelt.
Eine wichtige Feststellung ist zudem: Der Inzidenzwert ist bei diesen Stichprobengrößen fast linear nur ein Ergebnis des Testumfangs, gibt also diesen und nicht die Anzahl neu Infizierter wieder!

Und warum bemerkt das keiner? Weil in der Berechnungsformel der wichtige Stichprobenumfang fehlt:
RKI: (Neuinfektionen / Einwohnerzahl) x 100.000 = 7-Tage-Inzidenz
Was zu der Erkenntnis führt, dass diese Formel und damit die gesamte Methodik zur Ermittlung einer wirklichen Gefahrenlage ganz einfach vollkommen unbrauchbar sind.

Dass es „keiner“ bemerkt, stimmt allerdings nicht ganz. Laut der Professorin V. Priesemann (siehe gegen Ende des Artikels) wurde das zum Beispiel in England erkannt und dort wird deshalb statistisch richtig(er) mit wenigen, dafür aber extrem großen Stichprobenumfängen geprüft.

Der Student

Sein Einwand zur Inzidenz

Ein Student publizierte vor kurzem Einwände zur Inzidenzermittlung.
[2] FOCUS ONLINE, 23.03.2021: Inzidenz bei 18 statt 78? Mathe-Student wirft RKI verzerrte Corona-Zahlen vor – Physikerin kontert
Auch Correktiv schrieb dazu:
[3] Correktiv: Er kritisiert, der Inzidenzwert beziehe die Anzahl der durchgeführten Tests in einer Region nicht mit ein: Bei Landkreisen mit gleich hohem Anteil von Corona-Fällen pro Einwohner hätten angeblich diejenigen eine höhere Inzidenz, die mehr testen würden. Er schlägt daher eine alternative Berechnungsmethode vor ….

Seine Begründung, angelehnt an die Ausführung im „FOCUS“ dargestellt:
[2] Focus: … Er nennt ein Beispiel:
Landkreis A und Landkreis B haben jeweils 50.000 Einwohner und jeweils ein Prozent Infizierte (Zufügung: 1 % Infizierte in der Grundgesamtheit ergeben einen wahren Inzidenzwert dieses Beispiels von 1.000).
– Landkreis A: testet 5000 Einwohner, findet circa 50 Infizierte (Anmerkung: Mittelwert der Stichprobe). Die Inzidenz liegt hier bei 100 (Anmerkung: Anstelle der wahren Inzidenz der Grundgesamtheit von 1.000)
– Landkreis B: testet 2000 Einwohner, findet circa 20 Infizierte (Anmerkung: Mittelwert der Stichprobe). Die Inzidenz liegt hier bei 40 (Anmerkung: Anstelle der wahren Inzidenz der Grundgesamtheit von 1.000)
Die Länder befinden sich also in der gleichen pandemischen Lage, haben aber eine unterschiedliche Inzidenz „Es wird mehr getestet. Es werden mehr positive Fälle entdeckt. Die Inzidenz steigt“, so die Schlussfolgerung des Mathematik-Studenten. „Rückschlüsse auf das Pandemiegeschehen lässt dieser Inzidenzwert also derzeit nicht zu.“

Dieses Beispiel erfreut den Autor. Dieser Student steht nämlich noch mitten im „Lernsaft“, was der Autor, dessen Studium weit über 40 Jahre zurückliegt, von sich nicht behaupten kann. Trotzdem hat er das Problem ähnlich abgeleitet, wie es der Autor im Kapitel „Stichprobentheorie“ beschrieb und ist auch darauf gekommen, dass der Inzidenzwert nicht von der Anzahl Positiver abhängt, sondern vorwiegend vom Stichprobenumfang (Anmerkung: Dieser Artikel wurde vor der Sichtung der „Studentenargumentation“, welche ursprünglich hier gar nicht gebracht werden sollte, getippt).

Sein Vorschlag einer Verbesserung

Nun schlägt der Student etwas vor, was das Stichprobenproblem (ausreichend genaue Rückrechnung, wie viele Positive sich wirklich in der Stadt aufhalten) zwar nicht löst (weil nicht möglich), aber wenigstens für eine ganz grobe, relative Vergleichsfähigkeit zwischen den Stichproben sorgen soll:
[2] Schönherr schlägt demnach vor, das Verhältnis der Tests auf die Gesamtbevölkerung mit in die Inzidenzberechnung einzubeziehen, „also eine Art Testpositivenquote“.
Hierfür wäre es nur nötig, die Zahl der Tests
(Anm.: Gemeint ist der Stichprobenumfang) zu normen und am bundesdeutschen Durchschnitt zu orientieren. Seit November würden durchschnittlich rund 1,5 Prozent der Bevölkerung (Anmerkung: Das ist ungefähr die vom RKI angegebene Anzahl der PCR-Testungen) pro Woche getestet. Damit ließe sich dann anhand der „Testpositivenquote“ eine neue, normierte Inzidenzzahl berechnen.

Dazu rechnet der Student als Beispiel die Inzidenz für das Berchtesgadener Land (Einwohnerzahl 106.000) in der KW9 „neu“ (gekürzt).

Zuerst die Rechnung des RKI:
Getestet wurden in der KW9 83 Menschen positiv, die Einwohnerzahl beträgt 106.000 Personen.
Formel: (Neuinfektionen / Einwohnerzahl) x 100.000 = 7-Tage-Inzidenz
Rechnung: (83/106.000)*100.000 = 78,3

Nun der Student mit seiner „Testpositivenquote“:
Insgesamt wurden 6817 der 106.000 Einwohner auf Sars-CoV-2 getestet, das entspricht 6,4 Prozent der Bevölkerung (Anmerkungen: Woher „er“ die Anzahl der wirklichen Testungen weiß, bleibt dem Autor ein Rätsel, denn nirgendwo findet der Autor die eigentlich überaus wichtige Anzahl durchgeführter Tests veröffentlicht).
83 Tests davon waren positiv, das bedeutet eine „Testpositivenquote“ von 1,2 Prozent
(Anmerkung: Statistisch bezeichnet das Kunstwort „Testpositivenquote“ ganz banal den Mittelwert Positiver in der Stichprobe).
Die Berechnung zur neuen Inzidenz funktioniert nun wie folgt:
– Normierung: 1,5 Prozent der Einwohner entsprechen 1590. Die „neue“ Fallzahl bei nur 1590 Tests würde demnach bei 19,08 liegen (entspricht 19 positiven Tests).
– Diese positiven Tests werden nun wiederum wie üblich für die Berechnung der Inzidenz genutzt:
19,08 x (100.000 / 106.000) = 18,0
-Die Inzidenz läge also anstatt bei 78, nun bei 18.

Was hätte man mit der „Testpositivenquote“ gewonnen?

Es werden nicht allzu viele sein, welche diesen Vorschlag des Studenten auf Anhieb „begreifen“. Auch dem Autor war das nicht beschieden. Deshalb anbei ein Erklärungsversuch seines Gedankenganges.

Mit seiner „Testpositivenquote“ bringt er den Stichproben-Mittelwert ins Spiel. Im Kern ist das der Versuch, die Inzidenzermittlung wenigstens im Ansatz als Stichprobenverfahren „aufzubauen“.
Nun weiß er (?) dass dies bei diesem Datenmaterial nicht funktionieren kann und versucht in der Not einen Kunstgriff.

Er geht wohl davon aus, dass alle Stichproben die gleiche Fehlerauswirkung haben, diesbezüglich also korrelieren. Und es deshalb möglich wäre, die Stichprobenergebnisse nach einer „Normierung“ – die nichts anderes ist, als das Hochrechnen jedes Stichprobenmittelwertes auf eine einheitliche Stichproben-Normgröße – untereinander wenigstens relativ vergleichen zu können.

Den Mut zu einer solch pauschalen Annahme hätte der Autor nicht. Ob es trotzdem – und mit welcher Ergebnisgenauigkeit – möglich ist, müssten (und könnten) Statistiker allerdings problemlos berechnen.

Wieder etwas über die (Un-)Möglichkeit von Statistik

Nun „spaßeshalber“, um ein Gefühl für die extreme (Un-)Genauigkeit der Inzidenz-Stichproben zu bekommen, ein paar informelle Rückrechnungen.

Nochmals die Basisdaten:
Grundgesamtheit: 106.000 Einwohner; angenommener wahrer Inzidenwert 100 (+0,1 % aller Bewohner, also +106 in der Inzidenz-Messwoche neu positiv).
Stichprobenumfang für die 7-Tage-Inzidenz: 1590 Einwohner
Anmerkung: Die Rückrechnung kann – da niedrige Fallzahl und geringer Stichprobenumfang – mittels Binomial, Hypergeometrischer oder Poissonverteilung erfolgen. Der Autor musste allerdings feststellen, dass das Ergebnis stark vom verwendeten Tool abhängig ist, da nicht alle gleich (rück-)rechnen. Die hier angegebenen, auf die Grundgesamtheit rückgerechneten Werte deshalb nur als Anhaltspunkte für die Größenordnung nehmen.

Beispiel:
Anzahl durch die Stichprobe gefundener Positiver (deren Mittelwert): 1,59 (ergibt einen Positiven-Mittelwert von 1 oder 2)
Daraus errechnet die statistische Rückrechnung für den möglichen Anteil an Infizierten unter den insgesamt 106.000 Einwohnern (Irrtumswahrscheinlichkeit 10 %) einen Bereich:
Bei 2 Positiven in der Stichprobe: Rückgerechnete Anzahl Positiver in der Grundgesamtheit:
22 … 395 (entsprechen einem Inzidenzwert zwischen 21 … 373)
Bei 1 Positiven in der Stichprobe: Rückgerechnete Anzahl Positiver in der Grundgesamtheit:
3 … 298 (entsprechen einem Inzidenzwert zwischen 3 … 281)

Selbst „Statistiker“ sind immer wieder überrascht, welche Grenzen – oder wie wenig Nutzen im Verhältnis zum Aufwand – attributive Prüfungen haben.

Trotzdem gibt es ein weltweit verbreitetes und oft angewandtes, attributives Stichprobenverfahren welches darauf basiert, das AQL-Stichprobensystem. Dieses hat das gleiche Problem (es entdeckt kleine Fehlermengen praktisch nicht). Doch ist es vorbildlich tabelliert und man benötigt zur sturen Anwendung nur 10 Minuten Einweisung.
Entsprechend stur und oft, doch ohne wirklichen Nutzen wird es häufig angewandt (Erfahrungen des Autors).

A: Hochrangige Fachpersonen haben sich mit der Problemstellung bereits beschäftigt

[2] FOCUS ONLINE: … Physikerin Priesemann nimmt Stellung
… Schönherrs Video wurde von vielen geteilt und blieb deutschen Top-Wissenschaftlern nicht verborgen. So nahm etwa Physikerin Viola Priesemann vom Max-Plank-Institut auf Twitter Stellung dazu.
Laut ihr greift das Video „ein wichtiges Thema“ auf. Vermehrtes Testen werde „kurzfristig ‚bestraft‘“, da man dann mehr Infektionsketten entdecke. Langfristig lohne es sich aber, gibt die Physikerin zu bedenken. „Denn es stoppt die Ketten.“
Allerdings kontert Priesemann daraufhin Schönherrs Theorie: „Das Video hört sich logisch an, macht aber eine falsche Annahme. Und also ist die Schlussfolgerung falsch.“
Schönherr gehe in seinem Video davon aus, dass Tests zufällig gemacht würden. „Das ist nicht der Fall“, so die Physikerin. „Menschen werden nicht zufällig getestet, sondern meistens, weil es einen Verdachtsmoment gibt.“ Dazu zählten etwa Symptome, Kontakte oder ein positiver Schnelltest.

Folgeergebnisse nicht zutreffend“
Laut Priesemann müsse man zwischen zwei Kausalitäten unterscheiden:
– Fall A: Es werden mehr Fälle gefunden, weil mehr getestet wird.
– Fall B: Es wird mehr getestet, weil es mehr Verdachtsfälle gibt.
„Am Ende spielen beide Beiträge eine Rolle“, erklärt sie. „Aber im Video wird angenommen, dass wirklich allein und nur A zutrifft.“ Alle weiteren Rechnungen nach dieser Folie bauen auf dieser falschen Annahme auf. Also sind die Folgeergebnisse nicht zutreffend.
„Nach der Rechnung in dem Video könnte man die Inzidenzen im Landkreis ganz einfach drücken“, warnt Priesemann zudem. Man mache für jeden Test auf Verdacht einen Test bei Personen, die sehr wahrscheinlich negativ sind (oder einen Zufallstest). „Schon ist die Inzidenz (fast) halbiert.“

Priesemann macht danach ebenfalls einen Lösungsvorschlag: „Am besten wäre es, wenn wir, genauso wie UK, ein Screening hätten, also rund 100.000 Zufallstests, die jede Woche ein objektives Bild des Ausbruchsgeschehen liefern. – Dann müssten wir hier nicht diskutieren.“

Was hat die Physikerin, Frau Priesemann damit gesagt?

Im Kern redet sie gekonnt (?) „um den heißen Brei“ herum. Sie gibt der Basiskritik nämlich recht!: „Vermehrtes Testen werde „kurzfristig ‚bestraft‘ … “ und am Schluss beschreibt sie sogar die einzige, wirklich richtige Lösung (anstelle der in ganz Deutschland eingesetzten vollkommen unbrauchbaren vielen kleinen Teststichproben, ganz wenige mit wirklich großer Testmenge) und weist auch noch darauf hin, in welchem Land es so richtig gemacht wird:
„Am besten wäre es, wenn wir, genauso wie UK, ein Screening hätten, also rund 100.000 Zufallstests, die jede Woche ein objektives Bild des Ausbruchsgeschehen liefern
Ganz konkret bestätigt Sie, dass sich bei der derzeitigen Testdurchführung durch mehr Tests lediglich die Fallzahlen erhöhen:
Fall A: Es werden mehr Fälle gefunden, weil mehr getestet wird
Weil das aber nicht sein darf, denn diese Physikerin ist erkennbar eine Befürworterin des RKI-Verfahrens und wohl auch der Lockdown-Maßnahmen: „ … Nach der Rechnung in dem Video könnte man die Inzidenzen im Landkreis ganz einfach drücken“, warnt Priesemann zudem …“, (pseudo-)argumentiert sie dagegen mit geradezu hanebüchenen „Argumenten“:
„ … Schönherr gehe in seinem Video davon aus, dass Tests zufällig gemacht würden. „Das ist nicht der Fall“,
Fall B: Es wird mehr getestet, weil es mehr Verdachtsfälle gibt.

Man muss sich die Aussagen überlegen: Das RKI berechnet für Deutschland, jedes Bundesland, jeden Landkreis und jede Gemeinde eine fortlaufende Inzidenzzahl auf zwei Stellen hinter dem Komma, auf deren Basis schlimmste Lockdownmaßnahmen immer eiserner – da angeblich immer notwendiger – beschlossen werden.
Wohl die meisten Bürger denken, diese Inzidenzzahlen würden stimmen und wären vor allem auch untereinander vergleichbar, da entsprechend sachgerecht ermittelt (während sie in Wirklichkeit sicher um mehr als einige Stellen vor dem Komma bereits falsch sind).

Und nun bestätigt eine Frau Priesemann, dass genau das (seien sachgerecht und damit mit der erforderlichen Genauigkeit ermittelt) überhaupt nicht der Fall ist, erzählt aber, das sei ja auch vollkommen unwichtig. Denn es gehe doch gar nicht um den Inzidenzwert. Dieser sei ja nur ein reines Alibi als Begründung der sowieso durchgeführten Maßnahmen: „… Langfristig lohne es sich aber, gibt die Physikerin zu bedenken. „Denn es stoppt die Ketten.

B: Hochrangige Fachpersonen haben sich mit der Problemstellung bereits beschäftigt

Correktiv gibt auch zu Beginn zu, dass die „Basiskritik“ berechtigt ist „Dennoch ist an der Kritik grundsätzlich etwas dran“. Lenkt dann aber gleich ab und verweist auf den strittigen Lösungsvorschlag des Studenten, der keine Lösung wäre: „ … Die alternative Berechnungsmethode, die der Student vorschlägt, ist aber auch nicht besser geeignet. Denn ihr liegt eine falsche Annahme zugrunde“
Gut, das hat der Autor in etwa auch so gesagt. Correktiv hat sich allerdings etwas „vertiefter“ als der FOCUS mit dem Thema beschäftigt, allerdings auch nur, um mitzuteilen, dass alles „wie bisher gemacht“ doch zwar nicht richtig, aber eben das Beste wäre:

[3] Correktiv: … Er kritisiert, der Inzidenzwert beziehe die Anzahl der durchgeführten Tests in einer Region nicht mit ein: Bei Landkreisen mit gleich hohem Anteil von Corona-Fällen pro Einwohner hätten angeblich diejenigen eine höhere Inzidenz, die mehr testen würden. Er schlägt daher eine alternative Berechnungsmethode vor.
Mehrere Medien berichteten darüber … Diese Formulierungen sind nach Recherchen von CORRECTIV.Faktencheck irreführend.
Der Inzidenzwert beinhaltet keinen „Rechenfehler“. Dennoch ist an der Kritik grundsätzlich etwas dran. Denn es gibt bei der Inzidenz ein Problem: die lückenhafte Datengrundlage bei den Testzahlen. Forschende stellen auch schon länger die Frage, ob der Inzidenzwert als einziger Indikator für die Pandemie-Lage in Deutschland herangezogen werden sollte. Die alternative Berechnungsmethode, die der Student vorschlägt, ist aber auch nicht besser geeignet. Denn ihr liegt eine falsche Annahme zugrunde.

Dass der Inzidenzwert „keinen Rechenfehler“ hätte, bezieht sich alleine darauf, dass er auf einer Formel beruht und dessen sture Berechnung auf beliebig viele Nachkommastellen mittels Taschenrechner oder Excel-Sheet fehlerfrei möglich ist.
Dass es sich um eine statistisch hoffnungslos falsch ermittelte Maßzahl mit extremen Fehlern aufgrund des riesigen Vertrauensbereiches handelt, kommt bei Correktiv nicht vor. Und dann wird noch jegliche statistische Betrachtung ignorierend einfach behauptet, die Inzidenzwerte wären vergleichbar, was im Kern schon so etwas wie eine Lüge bei genauerer Betrachtung nicht ausreichend belegbare Information ist:
[3] Correktiv: … Was ist der Inzidenzwert?
Die 7-Tage-Inzidenz .. So lässt sich eine Inzidenz auf 100.000 Einwohner für verschiedene Städte, Landkreise, Bundesländer und auch bundesweit berechnen. Der Wert schafft eine Vergleichbarkeit für Regionen mit unterschiedlich hoher Einwohnerzahl.
Das erforderliche Lob an unsere unfehlbare Kanzlerin darf bei Correktiv natürlich nicht fehlen:
[3] … Den Grund hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel am 6. Mai 2020 in einer Pressekonferenz erklärt: Man arbeite mit dem Schwellenwert von 50 neuen Fällen pro 100.000 Einwohnern, weil man glaube, bei dieser Menge die Infektionsketten noch nachverfolgen zu können.
Ein bisschen „Einsicht“ darf dann sein, allerdings nicht am Inzidenzwert selbst, sondern an dessen „Verwendung“:
[3] … Es gibt jedoch immer wieder Kritik an der Fokussierung auf den Inzidenzwert … kritisierten Expertinnen und Experten, dass er als einziger Parameter für die Corona-Maßnahmen herangezogen wird. … Gérard Krause vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung, der sagte, man sollte auch auf die Zahl der freien Intensivbetten oder die Altersverteilung der Fälle schauen. Bei den Neuinfektionen handele es sich zudem um Laborbefunde – und deren Häufigkeit sei stark abhängig davon, wer wie getestet werde.
Haben Regionen, die mehr testen, eine höhere Inzidenz?
.. Als „mathematisches Problem“ bezeichnet er, dass die Anzahl der insgesamt an einem Ort durchgeführten Tests bei der Inzidenzberechnung nicht einbezogen wird … Wenn es in zwei Landkreisen gleich viele Infektionen gäbe, dann würden in dem Kreis, in dem mehr getestet wird, mehr positive Fälle entdeckt und die Inzidenz liege höher, behauptet er.
Dann kommt dazu: Nichts. Dieses eigentliche Hauptthema wird nicht beantwortet, wohl weil man weiß, was dann herauskäme.

Und weiter geht es:
[3] … Am Beispiel des Berchtesgadener Lands erklärt er seine alternative Berechnungsmethode. … Er schlägt vor, sich bei der Berechnung der Inzidenz an dem bundesweiten Durchschnitt der durchgeführten Tests zu orientieren, den genannten 1,5 Prozent. So ergebe sich für das Berchtesgadener Land eine Inzidenz von 18 – diese Zahl sei die „korrigierte Inzidenz“, behauptet der Student. Die Inzidenzwerte verschiedener Landkreise seien mit seiner Methode besser vergleichbar, weil die Anzahl der dort jeweils durchgeführten Tests keine Rolle mehr spiele.
Zur Erklärung wird dann auf die Physikerin V. Priesemann verwiesen, welche bereits im Rahmen des FOCUS-Artikels zitiert wurde:
[3] … Laut der Physikerin Viola Priesemann vom Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation liegt in dem Video aber ein grundlegender Denkfehler vor …

Der Inzidenzwert

Correctiv „erinnert“ in ihrer „Argumentation“ [3] daran, wozu der Inzidenzwert dienen sollte, nämlich einzig als (ursprünglich auf 50 festgelegten) Grenzwert, ab dem die Gesundheitsämter Kontaktpersonen angeblich nicht mehr nachverfolgen können:

Bild 5 Politische Betrachtung zur Inzidenz, zitiert in [3]
Fazit
Nach über einem Jahr „Corona“ werden die Kontakte immer noch wie im digitalen Mittelalter mit Personal händisch anhand von angelieferter „Zettelwirtschaft“ verfolgt (wobei böse Stimmen behaupten, dass das teils gar nicht mehr konsequent gemacht würde).

Unsere Digitalministerin im Bund – und auch die in den Ländern -, welche es modern lösen müsste(n), ist(sind) seit Langem abgetaucht (was bei dieser Fehlbesetzung(en) allerdings auch niemand vermisst).
Und so dient der Inzidenzwert wohl nur noch als Planungsgrundlage zur Stellenaufblähungbesetzung für Personalverantwortliche in zuständigen Referaten der Gesundheitsämter.

Nach der Definition bräuchte jedes Bundesland, Landkreis, Gemeinde, nur ihre Kontaktverfolgung zu optimieren und könnte dann „ihre“ kritischen Inzidenzschwellen anhand der erreichten Nachverfolgungsgeschwindigkeit selbst festsetzen.
Optimal wäre es unter diesem Lösungs-Gesichtspunkt, wenn die bisher wegen der Kontaktverfolgungs-Unfähigkeit mit nur immer neuen, massivsten Corona-Restriktionen gemaßregelten Bürger aufständen, zu den in den Kommunen Verantwortlichen zögen und anstelle ihrer zunehmenden Drangsalierung dort mehr Effizienz verlangten …

(Mehr als) unverständlich findet es deshalb der Autor, was Herr Söder bezüglich des Inzidenzwertes nach wie vor allen Ernstes behauptet: Söder im Bayerischen Landtag: … Söder verteidigt seinen Kurswechsel, erklärt, dass der Inzidenzwert weiter die einzig belastbare Größe sei und dass ihm noch niemand eine tragfähige Alternative genannt hat …
So etwas kommt heraus, wenn man anstelle von Fachpersonen einen Ethikrat unter Vorsitz einer (ehemaligen) Regionalbischöfin errichtet, und darin (Kompetenz-) nicht ausreichend Unterwürfigkeit zeigende Personen sofort entfernt.
Danach hat man wirklich „niemand“, der einen sachkundig informiert.
Wobei man sich auch hier fragt, wozu dann die aufgeblähte, bestens honorierte Ministerialbürokratie dienlich ist.
Alternativ und viel billiger könnte er auch EIKE, Achgut, oder Tichys Einblick lesen, wo darüber genügend fundierte Information geboten wird, aber igittigittigitt, dies sind doch rääääächte Publizierer.

Für den Autor ist damit klar, dass Söder „Corona“ nicht wirklich kann (Achtung, eine rein persönliche Meinung des Autors). Nun soll er aber „Kanzler“ können. Und (auch) das mit Wohlwollen unserer Kanzlerin. Böse Zungen munkeln, da entwickle sich ein gegendertes Double einer von den Laien …

Im Kern bleibt der Inzidenzwert auch vollkommen egal. Für die Gefährdung bietet er keine Aussage und damit keine Handhabe

Dazu immer wieder die Grafiken der Corona-Meldewerte und deren „Auswirkungen“ – die Corona-Mortalität – der Städte Nürnberg und Fürth.
Man sieht:
– die Lockdown-Maßnahmen haben keinen Einfluss auf die Meldewerte
– die Meldewerte (über 7 Tage zusammengefasst die Inzidenz) haben wenig bis keinen Einfluss (mehr) auf die Corona-Mortalität

Bild 6 Stadt Nürnberg, Anzahl Meldefälle, Zeitraum 01.01. – 06.04.2021. Grafik vom Autor erstellt. Datenquelle: RKI Datensatz
Bild 7 Stadt Nürnberg, Anzahl Corona-Todesfälle, Zeitraum 01.01. – 06.04.2021. Grafik vom Autor erstellt. Datenquelle: RKI Datensatz
Bild 8 Stadt Fürth, Anzahl Meldefälle, Zeitraum 01.01. – 06.04.2021. Grafik vom Autor erstellt. Datenquelle: RKI Datensatz
Bild 9 Stadt Fürth, Anzahl Corona-Todesfälle, Zeitraum 01.01. – 06.04.2021. Grafik vom Autor erstellt. Datenquelle: RKI Datensatz

Nun die Grafiken für die Stadt Hof, welche mit aktuell 563 den höchsten Inzidenzwert von Bayern ausweist.

Bild 10 Stadt Hof, Anzahl Meldefälle, Zeitraum 01.01. – 11.04.2021. Grafik vom Autor erstellt. Datenquelle: RKI Datensatz

Hinweis: Rein statistisch versterben in Hof täglich 1,35 Personen.

Bild 11 Stadt Hof, Anzahl Corona-Todesfälle, Zeitraum 01.01. – 11.04.2021. Grafik vom Autor erstellt. Datenquelle: RKI Datensatz

Wie geht unsere politische „Führungsintelligenz“ damit um?

Weiterhin vollkommen ideen- und planlos. Einfach nur: Wir wissen auch nicht warum, aber weiter so. Und auf gar keinen Fall schauen wir, ob es sinnvoll ist und/oder wie es andere machen:

Achgut, 2.04.2021: So werden Inzidenzen aufgeblasen

Achgut, 08.04.2021: Zahlen zum Tage: Wir testen uns zu Tode, wir fürchten uns zu Tode
EIKE. 07.
April 2021: Corona–Vorbild Schweden
Tichys Einblick, 7. April 2021: 40.000 MENSCHEN IN STADIEN Vor einem Monat hob Texas alle Corona-Restriktionen auf: Zahl der Neuinfektionen sinkt auf Rekordtief

Dazu fällt einem ein:

Bild 12

Aber dass bitte kein*e Leser*in auf die Idee kommt, der Autor könnte damit auch nur entfernt unsere „Intelligenz“ meinen. Nein, nein, nein. Wenn überhaupt welche, dann einen Teil des Volkes, welches falsche Parteien wählt und friedlich, aber ohne Maske demonstriert und ganz offensichtlich (ver-)quer denkt. Nur diese dürfen laut unserem Bundespräsidenten von den „Guten“ übelst beschimpft werden.

Mit welch überragenden Kenntnis, ausgesuchter Sorgfalt und hellseherischen Weitsicht unsere „Intelligenz“ dagegen vorgehen kann, hat Minister Spahn kürzlich erneut bewiesen und so umgesetzt, wie es Bundespräsident Steinmeier in seiner Osteransprache sagte: „Du, Staat, tust Deinen Teil, ich Bürger tue meinen“, wobei er wohl meinte: Der Staat entsprechend seinen geistigen Fähigkeiten und der Bürger entsprechend seiner Fähigkeit, immer höhere Steuern zu bezahlen.
In solche Führungskräfte gewinnt man bedingungsloses Vertrauen, dass jeder Lockdown und jeder Einzelpunkt der Lockdown-Maßnahmen sorgfältig überlegt, verifiziert und auf Wirkung „abgeklopft“ wurde und damit sinnvoll sein muss …

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Dabei hat Minister Spahn wohl ein Vorbild im Auge gehabt:
The European, Wolfgang Kubicki 29.03.2021: Entweder ist die Kanzlerin verwirrt oder sie will die Bevölkerung auf den Arm nehmen
In ihrer Regierungserklärung im Deutschen Bundestag am 25.März 2021 hat Angela Merkel ausgeführt:
„Ich will an dieser Stelle einmal sagen: Wir sind ein föderaler Staat. Es ist keinem Oberbürgermeister und keinem Landrat verwehrt, das zu tun, was in Tübingen und Rostock getan wird. Alle können das machen, und der Bund wird immer unterstützend tätig sein.“
Bei Anne Will am Sonntag, sagte sie das genaue Gegenteil. Die Infektionszahlen gäben eine Lockerung derzeit nicht her. „Das ist nicht der Zeitpunkt, so etwas ins Auge zu fassen.“ Und weiter: „Ich weiß wirklich nicht, ob Testen und Bummeln, wie es in Berlin heißt, die richtige Antwort auf das ist, was sich gerade abspielt.“

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Bild 19 Quelle: Tichys Einblick

Quellen

[1] Stuttgarter Nachrichten: Wie berechnet man die 7-Tage-Inzidenz?

[2] FOCUS ONLINE, 23.03.2021: Inzidenz bei 18 statt 78? Mathe-Student wirft RKI verzerrte Corona-Zahlen vor – Physikerin kontert

[3] Correktiv: HINTERGRUND Der Inzidenzwert wird nicht „falsch“ berechnet, aber es gibt Kritik daran, ihn als einzigen Maßstab zu nutzen

[4] WIKIPEDIA: Inzidenz (Epidemiologie): Kritik

[5] Tichys Einblick, 10.04.2021: ÄNDERUNG DES INFEKTIONSSCHUTZGESETZES Merkels Entwurf für den Bundeslockdown: Ausgangssperren, Schulschließungen, Einzelhandel dicht

 

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121 Kommentare

  1. Gefahren durch Impfung und Gefahren durch Coronavirus SARS CoV-2 :Dank einer sehr lesenswerten Kommunikation zwischen den Herren Michael Krüger und Krishna Gans in einem anderen Forum hatte letzterer auf einen vor der Coronakrise geschriebenen Artikel im „Journal of Virology“  hingewiesen, in dem auf die Gefahr von Vektorimpfstoffen (z.B. von AstraZeneca) hingewiesen wurde, wenn diese in ein Blutgefäß gelangen, wo sie Thrombosen auslösen können (z.B. Hirnvenen- oder Sinusvenen-Thrombosen). Auch Sputnik V ist solch ein Vektorimpfstoff. Beim Impfen sollte also kein Blutgefäß getroffen werden. In der medialen Berichterstattung unter Berufung auf Virologen / Epidemiologen unterschiedlicher Ansichten wird die zunehmende Zahl an diesen Thrombosen entweder den Coronaviren SARS CoV-2 einschließlich deren Mutationen zugeordnet oder den Vektorimpfstoffen. Dass beides möglich ist, wird nicht erwähnt ! Und Christian Drosten  handelt sogar so kriminell, dass er fordert, dass ältere Menschen keine Wahl haben sollen, sich auszusuchen, mit welchem Impfstoff sie sich impfen lassen wollen ! Aber abgesehen von Drosten ist solch eine inkompetente Information über Nebenwirkungen von Impfstoffen und durch Corona SARS-CoV-2 ausgelöste Krankheiten (Covid-19 ist nur die häufigste davon) nicht dazu geeignet, Herrn Gürol Salk dazu zu bewegen, sich impfen zu lassen ((-): ich hoffe Sie haben Humor, Herr Salk). Und wenn Herr Michael Krüger auch Humor besitzt, wird er mir mitteilen, ob er sich jetzt lieber mit einem Vektorimpfstoff oder einen mRNA-Impfstoff impfen läßt. Frau Jane Uhl muss zum Begriff Humor erst googeln, deshalb erspare ich mir, sie danach zu fragen !

  2. Nunja…wenigstens haben sie sich ein Minimum an Anstand bewahrt und ihr Ermächtigungsgesetz nicht am 20. April beschlossen.Man ist ja inzwischen schon über die ganz, ganz kleinen Dinge glücklich.

  3. Unausgewogene Berichterstattung über Morddrohungen gegenüber Virologen /Epidemiologen :Aktuell beschwert sich Karl Lauterbach über Morddrohungen gegen ihn wegen seiner Forderung nach Lockdown-Verlängerung, letztes Jahr im Sommer erhielt Christian Drosten aus dem gleichen Grund Morddrohungen. Kaum erwähnt wurde jedoch die Tatsache, dass auch Hendrick Streeck im Oktober 2020 Morddrohungen von Lockdown-Fans erhielt, weil er sich gegen Lockdowns ausgesprochen hatte. So etwas nennt man einseitige bzw. unausgewogene Berichterstattung. Der kritische Leser wird sich fragen, warum Morddrohungen nur von Lockdown-Gegnern verurteilt werden aber Morddrohungen von Lockdown-Fans nicht !

  4. An Uhl und Georgiev – Bundestrauerfeier für die vermeintlichen Corona-Toten: Es sollte doch allen klar sein, dass diese Popanz-Veranstaltung eine Propagandaveranstaltung fürs Impfen war. Oder ? Im Oktober 2020 hat uns die CDC darüber aufgeklärt, dass bei genauer Überprüfung nur max. 6 % der Coronatoten der USA an Corona gestorben sind. Wenn man das überträgt, wären das dann bei uns ca. 4.800 Corona-Tote, mit Durchschnittsalter über 80. Auch Prof. Püschel (HH) hat festgetsellt, dass seine obduzierten Leichen nicht an Corona gestorben sind. Wenn wir uns die offiziellen Sterbedaten ansehen, dann gab es in 2020 keine Übersterblichkeit, was ja sehr ungewöhnlich ist für Pandemiezeiten oder sog. epedemischen Lagen. Das wird sich erst für 2021 ändern, aber nicht wegen Corona, sondern wegen des Impfens. Wer die Statistikauswertung von Herrn Adam kennt, weiß, dass wir in den ersten beiden Monaten nach Impfbeginn bei der Altergruppe 80 + bereits eine Übersterblichkeit von ca. 14.000 = + 100 % im Vergleich zu den 2 Monaten vor der Impfung hatten. Es ist ja auch sooo sinnvoll, immungeschwächte Alte in den Pflegeheimen zuerst zu impfen mit einem Impfstoff, der laut PEI Thrombosen aller Art auslöst. Und wenn ein Alter an einem Herzinfarkt stirbt, dann merkt das keiner und dann wird frech behauptet, dass es an der Impfung nicht gelegen haben kann.

  5. Verehrtes Auditorium, heute habe ich einen wissenschaftlichen Versuch abgeschlossen. Meine wissenschaftliche Arbeit unterstützt die Vorgehensweise des RKI.
    Meine Ergebnisse will ich nicht neben den Scheffel stellen:
    Beim Aldi kaufte ich eine Tüte Haribo Gummibärchen. Ich fand 15 rote Gummibärchen mit der Inzidenz 15. Am zweiten Tag kaufte ich zwei Tüten rote Gummibärchen. Ich fand 30 rote Gummibärchen mit der Inzidenz 30. Am dritten Tag kaufte ich 4 Tüten Gummibärchen und fand 60 rote Gummibärchen, Inzidenz 60. Am vierten Tag kaufte ich 8 Tüten Haribo und ermittelte daraus die Inzidenz 120.
    Herr Tierarzt Wieler vom Gummibärchen-Institut hat mir bestätigt: Aldi wird die Welt exponentiell unter roten Gummibärchen verschütten, wenn wir nicht sofort einen Lockdown verhängen. Außerdem empfiehlt er einen Aluhut bei allen Tätigkeiten innerhalb und außerhalb des Bettes.
    Klabauterbach, der bisher keine liebende Frau gefunden hat, möchte uns anketten, bevor die grüne Gummibärchenwelle über uns hereinbricht. Doch AM gibt unf Zuversicht: Wir faffen daff, wir kriegen euch alle!

    • Komisch nur, dass auch bei der relativen Betrachtung (Positivenrate der Tests) die Zahlen in Deutschland zwischen August und Dezember 2020 stark gestiegen sind, aktuell seit Mitte Februar wieder steigen und auch einem Niveau liegen, dass etwa 100mal so hoch ist wie z.B. in Australien.

      Vermutlich sind die Gummibärchen von Deutschland was ganz besonderes..

      • Mein gutester Herr Deutering, aussagekräftig wären allenfalls die Erkranktenrate – mit Symptomen,  und die Todesrate bzw. die Gesamtzahlen. Was ist denn das für eine Pandemie, die im Regelfall nur Geschmacksbeeinträchtigung und Halsweh mit sich bringt? Da müsste doch mehr kommen! Vielleicht klappts mit den Gummibärchen.

        • Der Regelfall bei COVID-19 ist Fieber (ca. 60…80%), Husten (ca. 30…60%) und Fatigue (30..50%). Der Geschmacksverlust kommt erst danach.

          Auch die spanische Grippe hatte nicht den Tod als Regelfall, sondern diesen „nur“ im einstelligen Prozentbereich..  Krankheiten mit hoher Letalität und kurzer Inkubationszeit laufen sich nach kurzer Zeit schnell Tod, außer sie haben eine hohe Reproduktionszahl.

          Die Todesrate und Gesamtzahlen von Deutschland und Australien folgen im Übrigen dem gleichen Muster.

          Ging es Ihnen nun um ein Beispiel der statistischen Probleme bei der Verwendung eines Inzidenzwertes oder dann doch um die Probleme der Korrelation  zwischen Inzidenzwert und den gesundheitlichen Beeinträchtigungen bis zum Tod? Letzteres wird mit einem Tüten Haribo wohl eher schwierig. Bei ersterem bin ich der Meinung, dass der Inzidenzwert ein gutes, schnelles Schätzeisen ist, da die Positivenquote dieser etwas hinterherläuft.

  6. 14.03.2021 Brandbrief der Bürgermeister des Erzgebirgkreises: „[nur] 12 Personen auf der Intensivstation“, „Die Situation in den Krankenhäusern hat sich […] entspannt“, „[…] obwohl sich der […] Inzidenzwert um 100 bewegt, bleibt die Lage in den Krankenhäusern auch weiter auf niedrigem Niveau stabil.“31.03.2021 Radio Erzgebirge: „Aktuell werden 110 Corona-Patienten stationär behandelt, 25 davon auf der Intensivstation. Am Mittwochvormittag gab es nur zwei freie Intensivbetten für Covid-Patienten und zwei weitere für alle anderen Behandlungsfälle.“17.04.2021: „In den letzten vier Woche haben sich die Neuinfektionen mehr als verdoppelt“, „Landrat Frank Vogel zeigte sich bei der Pressekonferenz besorgt über den dynamischen Anstieg“, „Klinikum Chemnitz führt neben Covid-19-Therapie nur noch Not- und dringende Operationen durch“, „OP-Geschehen wird auf 50% reduziert“Die freien Intensivbetten in Sachsen sind seit 14.03 bis heute um 60% zurückgegangen. Aktuell sind dort weniger Intensivbetten frei, als in der kritischen Situation über Weihnachten, die auch so im „Brandbrief“ der Bürgermeister beschrieben wurde. Eine der wenigen beruhigenden Dinge ist, dass die Belegung der Normalstationen mit COVID-19 Patienten aktuell noch geringer ist als über Weihnachten.Soviel zu „die Lage in den Krankenhäusern bleibt auf niedrigem Niveau stabil“. Das ist nicht nur den Bürgern vor Ort, sondern auch den Herzinfarktpatienten und anderen akuten Notfällen dort sehr eingeschränkt zu erklären. Wäre es nicht toll, es gäbe wenigstens ein Schätzeisen, dass sowas grob extrapolieren lassen könnte?Wenn es nicht so schmerzhaft für die betroffenen Patienten wäre, könnte man es als „manche brauchen eben einen zweiten Versuch um zu lernen“ abtun…

  7. Der Trick mit Durchschnittswerten bei Todesfallzahlen Grippe versus Covid-19 :Karl Lauterbach gibt auf seiner Website an, dass Covid-19 etwa 20mal tödlicher sei als Grippe. Dies mag für eine Grippewelle oder sogar für den Durchschnitt der jährlichen Grippetoten in einem Staat in einem bestimmten Zeitabschnitt zutreffen. Ehrlicher wäre meines Erachtens, wenn man die minimale und die maximale Zahl der jährlichen Grippetoten angibt und innerhalb der letzten 10 Jahre lagen diese in Deutschland zwischen 130 und 25000. Für Covid-19 hat man bisher natürlich nur 1 Jahr (2020) zur Verfügung, in dem die Zahl der Covid-19 Toten in Deutschland ca. 40000 betrug. Wieso 25000 Grippetote nur zu einer Impfempfehlung führten während auf 40000 Covid-19 Tote drastische Lockdown-Maßnahmen in Deutschland  folgten, könnte hier diskutiert werden. 

    • Wenn man in den vergangenen Jahren genauso gezählt hätte: „…an und mit Grippe, im Zusammenhang mit Grippe…“ hätten wir jedes zweite Jahr einen Grippelockdown gehabt. Aber auf diese Idee sind die Koniferen in Regierung und RKI damals noch nicht gekommen. Und jetzt sind sie auf den Inzidenzwert gekommen ist. Mit dem halten sie sich alle Möglichkeiten offen. So vielseitig ist nicht einmal der R-Wert. Ganz schön clever!

  8. Krankenhausschließungen und wie medial darauf reagiert wird :Um den Eindruck zu erwecken, dass die Behauptung mit den Krankenhausschließungen in Deutschland im Jahr 2020 Fake-News seien, wird mit lächerlichen Ablenkungsmanövern reagiert :1) man verweist darauf, dass die Bundesregierung keine Krankenhausschließungen veranlassen kann sondern nur die Bundesländer2) man verweist darauf, dass im Jahr 2020 in Deutschland „nur“ 13 Krankenhäuser und nicht 21 Krankenhäuser geschlossen wurden3) man verweist darauf, dass die Krankenhausschließungen im Jahr 2020 schon vorher beschlossen wurden und dass es auch in den Jahren vor 2020 zu Krankenhausschließungen kam.Diese begründungen sind einfach nur erbärmlich !

  9. Sehr geehrte Damen und Herren,nachfolgend ein Auszug aus dem Sachstandsbericht des wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages:Wissenschaftliche Dienste Sachstand WD 9 -3000 -022/21 Seite 2Zur Herleitung und Bedeutung des InzidenzwertesAktenzeichen:WD 9-3000-022/21Abschluss der Arbeit:18. März 2021- Auszug -:1.Definitionen und AbgrenzungDie Inzidenzrate (in den Medien zumeist Inzidenzwert genannt) ist eine epidemiologische Maßzahl zur Beschreibung der Inzidenz. Die Inzidenz ist neben der Prävalenzein Hauptaspekt zur Darstellungund Analyse der Verbreitungvon Krankheiten.1 Während die Inzidenz den Zugang von Neuerkrankungen beschreibt, umfasst die Prävalenz den Bestand aller Erkrankten. Beide Maßzahlen unterscheiden sich insofern in ihrer Aussagekraft.1.1.InzidenzBei der Inzidenz handelt es sich um die Anzahl der Neuerkrankungen aufgrund einer bestimmten Krankheit (Inzidenzfälle) in einem vorgegebenen Zeitraum(z. B. sieben Tage). Die Inzidenzrate bezieht sich auf eine bestimmte Zahl der Gesamtbevölkerung (z.B. Zahl der Erkrankten im vorgegebenen Zeitraum auf 100.000 Einwohner).2Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz3(I)gibt die Zahl der Neuinfektionen innerhalb der vergangenen sieben Tage pro 100.000 Einwohner an. Dabei werden alle gemeldeten Neuinfektionen der jeweils zurückliegenden sieben Tage addiert(N). Die Summe wird durch die Einwohnerzahl des betrachteten Gebiets(P)dividiert.Danach wird dieser Wert mit 100.000 multipliziert:?=(?/?)∗100.0001.2.PrävalenzBei der Prävalenz handelt es sich um die Häufigkeit einer Erkrankung oder eines Merkmals innerhalb einer Population zu einem bestimmten Zeitpunkt(Punktprävalenz)oder innerhalb eines bestimmten Zeitabschnitts(Periodenprävalenz).4 Die Prävalenzrate beschreibt den Anteil Erkrankter/Betroffener an der betrachteten Bevölkerung und stellt somit eine Quote dar.1Vgl. Robert Koch-Institut (RKI), Glossar, Inzidenzmaße, abrufbar unter:https://www.rki.de/DE/Content/Gesund-heitsmonitoring/Gesundheitsberichterstattung/Glossar/gbe_glossar_catalog.html?cms_lv2=3686288. 2Siehe Brockhaus, Online-Ausgabe, Inzidenz (Medizin), abrufbar unter:http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/in-zidenz-medizin.3Richtigerweise müsste es Sieben-Tage-Inzidenzrate heißen. Der Begriff Sieben-Tage-Inzidenz wird jedoch in den Medien überwiegend verwendet. 4Siehe Brockhaus, Online-Ausgabe, Prävalenz (Medizin), abrufbar unter:http://brockhaus.de/ecs/enzy/ar-ticle/prävalenz-medizin.5Vgl. RKI, Glossar, Prävalenzmaße, abrufbar unter:https://www.rki.de/DE/Content/Gesundheitsmonitoring/Ge-sundheitsberichterstattung/Glossar/gbe_glossar_catalog.html;jsessio-nid=0EE1574AE971E513A29180A3CD862886.internet072?nn=2370676&cms_lv2=368630Auffällig ist, dass die Variable Inzidenz und Inzidenzrate auf Erkrankte bezogen sind, die 7-Tage-Inzidenz aber auf die Zahl der Neuinfektionen. Nicht jede Infektion führt zu einer Erkrankung.Mit freundlichen Grüßen 

    • „Olaf Hüffner“,

      Sie haben meinen Artikel entweder nicht gelesen, oder nicht verstanden. Was Sie als „Information“ titeln, ist genau die Volksverdummung, welche mein Artikel mit Belegen anprangert.

      Da hilft es nicht, dass der Fachdienst des Bundestages fleissig Definitionen abschreibt, die statistisch trotzdem falsch sind und damit damit unsinnig bleiben.

      Also, was sagt mein Artikel: “ … gibt die Zahl der Neuinfektionen innerhalb der vergangenen sieben Tage pro 100.000 Einwohner an“ ist falsch. Nur „(Eine) Anzahl von Neuinfektionen“ stimmt. „pro 100.000 Einwohner“ stimmt weiterhin nicht entfernt.

      • …und nicht einmal diese Zahl stimmt. Es sind die GEMELDETEN Neuinfektionen, umgerechnet auf 100.000 Einwohner. Die tatsächliche Zahl der Neuinfektionen hat damit nicht im geringsten zu tun und auch nicht die auf 100.000 Einwohner bezogene tatsächliche Zahl, denn die interessieren offensichtlich nicht. Vielleicht rechnen sie am RKI demnächst um auf das akkumulierte Lebendgewicht der Bevölkerung oder die Anzahl der absolvierten Schuljahre auf der Klippschule.

      • Sehr geehrter Herr Kunz,

        das sind die Parameter, die den Abgeordneten vom RKI präsentiert werden. Der Wissenschaftliche Dienst beschreibt nur den Sachverhalt. Darum ist die 7-Tage-Insidenz, wie es in verschiedenen Medien dargestellt wird, eine politische Variable. Im Übrigen habe ich Ihren Artikel sehrwohl gelesen und verstanden.

         

  10. @ Heimo Suntinger : Kommentar vom 17.04.21 um 1:13 Uhr :Sehr geehrter Herr Heimo Suntinger,haben Sie herzlichen Dank für Ihren Kommentar, über den ich mich sehr gefreut habe ! Was Frau Kosch betrifft, so teile ich Ihre Analyse zu 100 %. Natürlich war das in meinem Kommentar vom 16.04.21 um 15:35 Uhr ein Vorwurf von mir an Frau Kosch aber mir ist auch klar, dass Frau Kosch zu naiv und zu oberflächlich ist, um diesen Vorwurf zu begreifen (aber die Hoffnung stirbt zuletzt ((-)). Was Ihre Frage zu meiner Beurteilung von Herrn Josef Zettl betrifft, so gefiel mir sein Kommentar vom 16.04.21 um 8:33 Uhr zum Artikel von Herrn Göhring „“Viele Klimaskeptiker….“ gut. Allein die von mehreren Kommentatoren bereits erwähnte Tatsache, dass im Corona-Jahr 2020 massiv Krankenhausschließungen in Deutschland stattfanden und dies von den meisten Medien und erst recht nicht von Politikern erwähnt wurde, zeigt, dass die Bevölkerung für dumm verkauft wird, was die Aussagen von Herrn Zettl bestätigen. Bemerkenswert ist auch, dass die Bundeskanzlerin mit dem fadenscheinigen Argument „Ich will mich nicht vordrängen“ zunächst nicht impfen lassen will. Meines Erachtens sind solche Begründungen nicht sehr geeignet, um kritische Bürger(innen) zur Teilnahme an der Impfung zu bewegen. Man kann darüber hinaus auch leicht nachweisen, dass die Anti-Corona Politik der EU und vieler ihrer Mitgliedsstaaten eine Politik des Totalversagens war. Wie widersprüchlich diese Politik war und ist, zeigt sich z.B. in der Tatsache, dass bis Februar 2020 diejenigen, die vor einer Pandemie gewarnt hatten, als Verschwörungstheoretiker bezeichnet wurden, während ab März 202o diejenigen, die das Gegenteil behaupteten, nun als Verschwörungstheoretiker gebrandmarkt wurden. Jetzt im Wahljahr 2021 kann die Bundesregierung diese unverzeihlichen Fehler natürlich nicht mehr gegenüber der Öffentlichkeit eingestehen. 

  11. Also, ich musste nicht erst lange rechnen… da alle Tests keine 100% Sicherheit bieten, komme ich zu dem Schluss, das man selbst bei „Zero-Covid“, wenn man alle ca. 84 Mio. Einwohner zeitgleich testen würde, immer noch ein Inzidenz bekommt, die einen Lockdown ermöglichen würde…Wenn man aber ganz schnell durchgeht, mit den Angaben der Hersteller hätte man dabei eine Inzidenz von etwas 1000!

  12. @ Helmut Kuntz :
    Sehr geehrter Herr Helmut Kuntz,
    wenn der Inzidenzwert tatsächlich so berechnet wird wie von Ihnen in Ihrem Artikel beschrieben, wäre die Ermittlung der 7-Tage Inzidenz  natürlich Schwachsinn. Meines Wissens nach (korrigieren Sie mich bitte wenn ich falsch liege) wird der Inzidenzwert auf die Zahl der Infizierten (wer ist das ?) pro getestete Personen bezogen und dann auf 100000 Personen umgerechnet. Korrekterweise müßte man folgendermaßen analysieren. Von politischer Seite wird ja die jetzige Lockdown-Strategie damit begründet, dass man auf die Hilferufe aus den Krankenhäusern reagieren müßte. Dazu ist jedoch folgendes anzumerken :
    1) Die Belegung von Intensivbetten durch Covid-19 Patienten auf die Bundesländer bezogen beträgt zwischen 0,7 % (Schleswig Holstein) und 31,4 % (Thüringen) von allen auf Intensivbetten liegenden Patienten. 
    2) Wie von einigen Kommentatoren dankenswerterweise bereits beschrieben, kam es selbst im Jahr 2020 zu Schließung von Krankenhäusern und zur Reduzierung der Zahl von Intensivbetten. Welche Schwachköpfe oder Kriminellen dies aus welchen Gründen veranlasst haben, müsste man klären !
    3) Beim PCR-Test zur Ermittlung der Viruslast (besser der Virusgenomabschnitte Last) müßte in jedem Fall der CT-Wert angegeben werden, um zu unterscheiden ob es sich um durch Coronavirus SARS-CoV-2 Infizierte handelt oder um Personen, die nur einmal kurz von einem Coronavirus besucht wurden (dies ist zumindest bei CT-Werten über 30 der Fall). Warum der CT-Wert nicht angegeben wird oder zumindest der Öffentlichkeit nicht mitgeteilt wird, kann nur als Schlamperei mit fatalen Folgen beurteilt werden, da bereits bei CT-Werten über 25 die Möglichkeit, andere Personen zu infizieren, sehr gering ist und dies gilt erst recht bei CT-Werten über 30 !
    Bei Berücksichtigung dieser Tatsachen hätten wir deutlich geringere Inzidenzwerte.
    4) Weiterhin ist zu bemerken, dass neben der Viruslast auch der Zustand des Immunsystems sehr entscheidend ist, ob eine Person schwer erkrankt, infektiös ist oder nicht. 

    • Sehr geehrter Herr Denzer,

      der „Inzidenzwert“ wird genauso simpel „ermittelt“ wie von Herrn Kuntz beschrieben. Man nimmt die absoluten Zahlen der Positivtestungen der letzten 7 Tage (selbst die sind häufig nicht korrekt, da diese durch Nachmeldungen – die zumindest teilweise außerhalb des 7-Tage-Intervalls liegen – fast immer verzerrt werden) und normiert diese auf 100.000 Einwohner. Viel unwissenschaftlicher geht es fast gar nicht. Vermutlich hat man es so einfach gehalten, dass es auch Politiker verstehen 😉

      • Sehr geehrte Herren Horst Gregor und Martin Rohde,

        haben Sie herzlichen Dank für Ihr Feedback und Ihre Informationen !

  13. 1.) Will man betrügen, und dient das Ganze nur als fadenscheinige Begründung (Ablenkung) zur Durchsetzung ganz anderer Sachen (z.B. Abschaffung des Grungesetzes, Alleinherrschaft ohne Bundestag, Bundesrat), dann wählt man die 7-Tage Inzidenz,denn diese ist beliebig manipulierbar wie in diesem Fachbeitrag bewiesen. Siehe dazu auch:https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/kubicki-bundesregierung-erklaert-ihren-eigenen-gesetzentwurf-fuer-verfassungswidrig/2.) Will man die Bevölkerung nur verar*, dann benutzt man die Positive-Quote oder „Positivenanteil (%)“ (nur mittwochs im RKI-Bericht, Tabelle 5: Anzahl der SARS-CoV-2-Testungen in Deutschland.) Der PCR-Test ist ganz bestimmt KEIN Nachweis einer alleinigen SARS-CoV2-Infektion, entsprechende Klagen vor Gericht sind anhängig. Siehe auch: https://corona-ausschuss.de/3.) Meint man es ehrlich, dann untersucht man die schwer Erkrankten auf möglichst viele Erreger, sonstigen Krankheits-Symptome und erstellt DANN aus diesen Daten eine Statistik. NACH Analyse dieser Statistik ergreift man entsprechende Maßnahmen. Natürlich muss dabei das SARS-CoV-2 Virus eindeutig nachgewiesen werden. Der Drosten PCR-Test ist dafür ganz sicher NICHT ausreichend, da dieser Test alles mögliche mit positiv bewertet. Frage: Wird das gemacht? Antwort: nein!Keine Übersterblichkeit 2020, Untersterblichkeit 1.Quartal 2021, aber wegen der Test-Pandemie mal wieder gegen das Grundgesetz verstossen („Bundes-Lockdown“). Einfach nur irre, was diese „Regierung“ in Zusammenarbeit mit den GRÜNEN beschließen wollen. In den Altmedien oft zu lesen: „Impf-Turbo, 1,8-Milliarden-Dosen-Deal. Läuft der Impf-Turbo an? Beim Impfen wollen Bund und Länder nun aufs Gas drücken“.Sind die Impftoten der Regierung egal? Siehe auch:https://www.youtube.com/watch?app=desktop&v=Vy76xX1IEOYKommt jetzt nach der Entrechtung der Bevölkerung der Impfzwang entsprechend dem „Nürnberger Kodex“? Oder was ist da jetzt geplant?

  14. Neben den erläuterten problematischen inhaltlichen Fragen zur 7-Tage-Inzidenz kommt noch eine mögliche Verfälschung durch manipulative Handhabung der Fall-Meldungen hinzu, wie Wissenschaftler der Universität Greifswald festgestellt haben: Zu spät gemeldete Fälle fallen aus den täglich (neu) ermittelten Inzidenzwerten heraus und haben im entsprechenden Landkreis zu bis um 100% zu niedrigen Werten geführt – mit fatalen Folgen für die einzuleitenden Schutz-Maßnahmen. Genaueres siehe Ostseezeitung Greifswald vom 10. und 11. April, Seite 13 (mit Grafik).

  15. Mal eine Frage in die Runde. Wer verzichtet demnächst freiwillig auch einen Notaufnahme-Platz im Krankenhaus, da alles belegt ist. Oder nimmt extra Transpote über 100km oder Extra-Wartezeiten über Stunden in Kauf. Alle, die sich hier beschweren, sollten dann aus Anstand auch als erste Verzichten. So würde ich es dann zumindest machen.

    • Verzichten sollten zuerst einmal die Geimpften. Das könnte man von ihnen erwarten und das wäre anständig. Es geht nicht, dass sie den so besonders wertvollen Impfstoff konsumieren und danach die Gesundheitsinfrastruktur weiter belasten. Und das sollten sie auch notariell beglaubigt gerichtsverwertbar schriftlich erklären. Und natürlich sollten sie auch auf alle Schadensersatzansprüche, die aus den Impffolgen herrühren, verzichten und die Impfschäden, kurz- wie auch langfristige, freudig erregt in Kauf nehmen.

      • Sehr gut! Zunächst habe ich darüber gelacht, bin aber sehr schnell sehr traurig geworden, als ich mir  vorstellte, wie es den Impfgeschädigten gehen könnte.

        • Wo sind dann die 10’000 Impftoten und permanent 100’000 Impfgeschädigten in England? Und ja, ich kenne die vaccine analysis prints und die ca 200’000 Meldungen darin. Die Hälfte davon sind Kopf- und Muskelschmerzen, Wärme/Kältegefühl, Fieber und Abgeschlagenheit; nur ein Bruchteil ist permanent.

          Das ist die Hausnummer an COVID-19 Toten und Geschädigten, welche bis heute durch die Impfung verhindert wurden. Trend ansteigend.

    • Ach, Herr Krüger, dieses Fade „Argument“ ist schon tausendfach vorgekaut. Dazu die Hintergründe zur proklamierten „Gefahr“: Die meisten Leser hier werden die Statistik zu den Sterbefallzahlen des RKI kennen (https://youtu.be/wL6YDvx6_9I). Kurz zusammengefasst: Von den 76‘543 bis 31.3.2021  gemeldeten Todesfällen „im Zusammenhang mit Corona“verstarben 54% OHNE (!) Symptome. Bei den Verstorbenen mit Syptomen wurden folgende festgestellt: 47% hatten Husten, 27% Fieber, 21% Schnupfen und lediglich 1% (in Worten EIN PROZENT) Pneunomie. Der Rest litt an Symptomen wie, Bindehautentzündung, allgemeine Schwäche usw. Mir scheint es wie ein Wunder, das Sterben an einer Krankheit ohne Symptome. Der glaubwürdigen Zusammenhang mit Corona verengt sich damit auf 1% der Sterbefälle mit Symptomen (ca. 350).

    • Falsche Fragestellung. Richtig müsste es heißen: Warum wird mitten in einer „Pandemie“ die Anzahl der Intensivbetten massiv verringert? Ohne signifikanten Anstieg der Zahl der Intensivpatienten ist die Zahl der verfügbaren Betten um ca. 3.000 Stück zurückgegangen. Wenn Sie also Angst haben, nicht adäquat behandelt werden zu können, bitte Herrn Spahn kontaktieren.

      https://www.intensivregister.de/#/aktuelle-lage/zeitreihen

    • Nun Herr Krueger, da Deutschland im letzten Jahr 21 Krankenhaeuser geschlossen hat und zudem 6000 Intensivbetten abbaute, kann die Lage wohl nicht so schlimm sein, gell ?

    • …und genau mit solchen unsubstantiierten und bisher nie eingetretenen Vermutungen wird Angstpropaganda produziert. Tut mir leid, dass Sie ein Opfer dieses plakativen Unsinns geworden sind. Wenn alles so schlimm wäre, warum wurden dann im letzten Jahr 2020 insgesamt 20 Krankenhäuser platt gemacht und über 20% der Intensivbetten abgeschafft. Wenn Sie eine Flut als sicher erwarten und propagieren, bauen Sie dann die Dämme zurück? Hier werden berechtigte Fragen aufgeworfen, die von den Verantwortlichen einfach nicht oder sehr schlecht beantwortet werden. Trotzdem eine gute Nachricht für Sie: Heute haben sich über 83 Millionen in diesem Land nicht angesteckt. Das sind ca. 99% der Bevölkerung.

    • Sehr geehrter Herr Krüger,

      Sie können wirklich nicht aufhören die Leser hier immer wieder Irre zu führen und Panik zu verbreiten. Es gibt in Deutschland kein Problem mit Intensivbetten. Im internationalen Vergleich liegt Deutschland bei Intensivbetten auf Nr. 1
      – 33,9 Intensivbetten pro 100 000 Einwohner. Nicht Betten insgesamt sondern pro
      100 000 Einwohner und Nr. 1 bedeutet es gibt kein anderes Land, das besser versorgt ist als Deutschland.
      https://www.oecd.org/health/

      Dazu noch hat DKG (Deutsche Krankenhaus Gesellschaft) am 03.04.2021 der Regierung deutlich gemacht, dass sie die Zahl der Betten steigern können, wenn Bedarf besteht.

      „Es wird aber in den kommenden Wochen nicht zu einer kompletten  bundesweiten Überlastung der Kliniken kommen, die dazu führt, dass wir Bilder wie in Bergamo erleben müssen, dass Patienten keine Beatmung mehr erhalten können und wir möglicherweise sogar das benachbarte Ausland um Unterstützung bitten müssen. Diese Unterscheidung müssen wir treffen. Das Intensivregister der Vereinigung der Intensivmediziner (DIVI) zeigt  täglich selber auf, dass es neben aktuell 3.800 freien Intensivbetten gut 10.000 Reserveintensivbetten gibt. Diese Betten können wir im Notfall durch das deutliche Zurückfahren der Regelversorgung binnen sieben Tagen aktivieren. In allen Bundesländern existieren Notfallpläne der einzelnen Regionen, wie die Patienten umgesteuert werden, wenn einzelne Intensivstationen keine weiteren Aufnahmen mehr möglich machen können. Diese regionale Koordinierung in der Verantwortung der Krankenhäuser hat auch zu den Spitzenzeiten der 2. Welle funktioniert.“

      https://www.dkgev.de/dkg/presse/details/wenn-die-politik-die-von-ihr-beschlossene-notbremse-konsequent-umsetzt-werden-die-kliniken-auch-in-den-kommenden-wochen-den-schutz-der-bevoelkerung-gewaehrleisten/

      Ich verstehe wirklich nicht, warum Sie die Menschen hier anlügen. Weil Sie vermutlich denken, dass wir dumm sind?

      • Sehr geehrter Herr Salk!
        Wieder einmal mein Dank für diesen, Ihren Kommentar! Wir beide sind zwar in der China-Frage ziemlich differenzierter Meinung, aber bezüglich dieses Themas vertraue ich schon lange Ihrer Kompetenz und Ihren Kommentaren!
        Nun meine Fragen (haben nichts mit China zu tun) an Sie bezüglich dieses Themas:
        * Weshalb tun Sie sich das an?
        * Weshalb bringen Sie auf idiotische Kommentare eines Bremer Tiefseetauchers laufend sachliche – für jeden Normalen verständliche – Argumente, welche der Tiefseetaucher niemals verstehen wird?
        * Daß Sie uns Normale informieren, finde ich sehr gut von Ihnen! Aber bitte nicht auf seiner Antwortebene, das ehrt ihn doch, obwohl er Ihre Antwort gar nicht versteht, finden Sie nicht?
        * Ist Ihre Anrede „Sehr geehrter Herr …“ korrekt, oder nur eine Floskel, welche sich  dann wirkliche Damen und Herren bei Bedarf selbst aussuchen dürfen?
        * Wie hier schon einmal (nicht von mir) vorgeschlagen, wäre es nicht besser, auf Kommentare einzelner Glaskugelschauer und Knochenwurfdeuter einfach nicht zu reagieren?

        • Sehr geehrter Herr Suntinger,

          Bezüglich der China-Frage wollte ich eine Diskussion anstoßen und habe mich noch nicht festgelegt, weil ich nicht weiß auf welcher Seite sich China tatsächlich befindet. Vermutlich weiß China das selber noch nicht. Ich denke aber, dass es besser ist der KPC genauer auf die Finger zu schauen.

          Ich versuche mit der Anrede höflich zu bleiben. Außerdem geben diese Kommentare von Herrn Krüger mir die Gelegenheit die Leser aufzuklären. Es scheint angekommen zu sein. Ich gehe auch davon aus, dass Herr Krüger ganz genau weiß, was er tut und vielleicht sogar dafür beauftragt wurde. Dürfte aber wohl nicht seine Lieblingsbeschäftigung sein.

           

           

          • Bitte, bleibt weiter alle höflich zu Herrn Krüger und zu Frau Mikosch, aber lasst sie ganz einfach in ihrer religiös fundierten Gedankenwelt weiter unbehelligt!
            Wobei ich zumindest in meinem beschränkten Aufnahmevermögen bei Herrn Krüger ab und zu ein verständnisvolles Nicken  nicht unterdrücken konnte. Bei Frau Mikosch blieb mir Letzteres bisher versagt.

        • @ Heimo Suntinger :

          Herr Suntinger, man sollte nicht ad hominem argumentieren sondern sich auf die jeweilige Aussage beziehen. Sie scheinen meines Erachtens was Personen betrifft, im Schwarz-Weiß-Denken verhaftet zu sein und diskriminieren gerne, wenn Ihnen eine andere Meinung zu einem Thema nicht passt. Außerdem scheinen Sie nicht zu begreifen, dass Ihr indirektes Aussprechen von Denkverboten Andersdenkende dazu verleitet, in der Öffentlichkeit zu behaupten, dass im Eike Forum nur Kommentatoren und Kommentatorinnen mit der gleichen Denkweise und vor allem mit Ihrer Denkweise geduldet werden, was z.B. Personen wie Jane Uhl oder Silke Kosch  und viele außerhalb des Eike-Forums dazu verleitet, verallgemeinernd von Eike-Autoren, – Kommentatoren oder -Lesern zu sprechen bzw. zu schreiben. Dabei ist die Absicht von Eike, eine kritische und offene Diskussion auf wissenschaftlicher Basis anzuregen. Fragen Sie Herrn Lüdecke oder Herrn Limburg, falls Sie mir nicht glauben wollen !

           

          • Dr. Horst Denzer schrieb am 16. April 2021 um 15:58

            … dass Ihr indirektes Aussprechen von Denkverboten Andersdenkende dazu verleitet, in der Öffentlichkeit zu behaupten, dass im Eike Forum nur Kommentatoren und Kommentatorinnen mit der gleichen Denkweise und vor allem mit Ihrer Denkweise geduldet werden,

            Diese Behauptungen resultieren IMHO eher aus dem Gefühl, dass die Regel „Wir behalten uns jederzeit das Recht vor, Anmerkungen zu filtern oder zu löschen oder zu bestreiten und dies ganz allein nach unserem Gutdünken.“ angewendet wird. Und da nur die Autoren eines Kommentars wissen, ob er veröffentlicht wird – die anderen sehen davon ja nichts – ist das sehr subjektiv. Da kann dann schon bei den einen das Gefühl entstehen, dass hier frei diskutiert werden kann,  während andere das nicht so sehen.

          • Marvin Müller schrieb am 19. April 2021 um 9:59
            „Dr. Horst Denzer schrieb am 16. April 2021 um 15:58

            … dass Ihr indirektes Aussprechen von Denkverboten Andersdenkende dazu verleitet, in der Öffentlichkeit zu behaupten, dass im Eike Forum nur Kommentatoren und Kommentatorinnen mit der gleichen Denkweise und vor allem mit Ihrer Denkweise geduldet werden,“

            Das betrifft meinen Kommentar. (Herrn Denzer’s Kommentar kränkte mich ein bißchen.)
            Ihren darunter angeführten verstehe ich leider nicht, ich hoffe, Sie werden ihn mir „aufdeutschen“.
            Weil: Weshalb denn philosophisch, wenn’s einfacher auch ginge?
            Deshalb nochmals meine Meinung:

            Es liegt mir fern, jemanden, auch indirekt, mit Denkverboten zu belegen, was mir Herr Denzer ja indoktrinierte.

            Ich hatte mit meinem Kommentar einfach nur die Idee, auf Kommentare, welche offensichtlich Schwachsinn sind (weil durch viel kompetentere Kommentatoren als ich einer bin, schon vielfach kommentiert!) nicht zu reagieren. Eine Reaktion ist doch die Aufwertung solcher (schwachsinnigen) Kommentare, auch wenn man anderer Meinung ist! Das hat weder mit Denkverboten, noch mit Ausgrenzung zu tun!

            Auf meine Kommentare muß niemand reagieren; ich fühle mich dadurch weder ausgegrenzt, noch denkverboten!

            Wie schrieb schon Botho Strauß:
            „Dies All ist erfüllt von jedermanns erbrochenem Alltag. Das Logbuch einer weltweiten Inkontinenz.“

            Schlußendlich bevorzuge ich des Öfteren mein Schwarz-Weiß-Denken: 1+1=2, auch wenn das in „diversen“ nordamerikanischen Universitäten bislang schon bezweifelt wird!

          • Heimo Suntinger schrieb am19. April 2021 um 23:58

            Ihren darunter angeführten verstehe ich leider nicht, ich hoffe, Sie werden ihn mir „aufdeutschen“. Weil: Weshalb denn philosophisch, wenn’s einfacher auch ginge?

            Es wäre einfacher, wenn Sie konkret sagen würden, was Sie an dem Kommentar nicht verstanden haben. „Diese Behauptungen resultieren IMHO eher aus dem Gefühl, …“ sollte sagen, dass ich die Ursache nicht in Aussagen wie den Ihren sehe, sondern an anderer Stelle. Danach folgt eine Beschreibung, wo ich die Ursache sehe.

      • Eine Glück für die hier anwesenden Profivirologen und Mediziner von Eike die scheinen den besseren Durchblick zu haben als jene an der medizinischen Front.

        https://www.n-tv.de/panorama/So-etwas-hat-es-noch-nicht-gegeben-article22490448.html

        https://www.n-tv.de/panorama/Schweden-hat-hoechste-Inzidenz-Europas-article22488746.html

        Man nimmt sich irgendwelche Artikel von Youtube/Pressemitteilung bei Eike her ohne die Detailprüfung. Beispiel ist der Brief aus dem Erzgebirgskreis. Was nicht drinn steht, dass Kindergärten und viele Schulen in freier Trägerschaft geschlossen haben. Nicht weil Corona übermäßig wütet, schlicht weil das Personal krank ist und die Kinder haben das mitgebracht. Die Bürgermeister haben da keinen Einfluss darauf weil das nicht deren Personal ist. Wenn das Personal fehlt ist der Kindergarten zu. Das ist dann typisches Eike-Leser-Niveau, wenn dann Eltern E-Mails an die Kommunalverwaltung schreiben, das sich die erkrankte Erzieherin „irgendwo herumgetrieben“ habe und nun nicht in der Lage ist die Kinder zu betreuen.

        Eike hat einen Pressesprecher. Der kann doch mal bei der nächsten Bundespressekonferenz Herrn Wieler und seine Kollegen mit Fachfragen richtig zu texten. Das geballte Eike Fachwissen mal unter Beweis gestellt werden.

         

         

         

         

        • Sind Sie eigentlich in der Lage, selbst Daten zu analysieren oder brauchen Sie solche „Qualitätsmedien“ wie n-tv um sich das erklären zu lassen?

          Googlen Sie mal nach „our world in data“ und lassen sich die Kurven von Deutschland und Schweden vergleichend anzeigen. Vergessen Sie dann aber nicht umzuschalten auf die Anzeige der Testzahlen! Die schwedische Inzidenz wird nämlich nach dem gleichen unsinnigen System bestimmt wie die deutsche und das bedeutet nun mal: Mehr Tests ergeben mehr Fälle! Zu guter Letzt könnten Sie sich dann noch die aktuellen Sterbefallzahlen anschauen. So relativiert sich halt alles.

          • Sofern Sie einem Abschluss im Bereich Biostatistik und mind. einen Bachelor in molekularer Biologie besitzen lerne ich gern von Ihnen dazu. Andernfalls sofort einschreiben Wintersemester 2021/2022 LMU München. Geht los !!

          • Sehr geehrte Frau (m/w/d?) Uhl,

            um eine Statistik interpretieren zu können, benötigt man kein Medizinstudium, welches man wiederum leichter erreicht, wenn man in der GOST Leistungskurse in Kunst oder Musik anstatt in Naturwissenschaften belegt. Sie wissen schon, NC und so …

          • Sehr geehrte Frau Uhl,

            um Entscheidungen großer Tragweite zu treffen, ist der Glaube an einem Papier, dass eine bestimmte, stark begrenzte Ausbildung bestätigt, hinderlich anstatt förderlich. Man braucht eine breitgefächerte Allgemeinbildung, um alle Aspekte einzubeziehen, gutes Urteilsvermögen und pragmatische Denkweise.

            Kleines Beispiel: Ich hoffe Sie können sich an den Rinderwahnsinn erinnern, an der menschlichen Form sind damals in der EU rund 150 Meschen gestorben, dem gegenüber sind in England 170 Landwirte an Suizid gestorben, die im Zuge der Krise alles verloren haben. Es geht noch schlimmer: In jedem größeren Krieg gab es Situationen, wo man 30.000 junge Männer bewußt in den sicheren Tod geschickt hat, um einen Durchbruch zu verhindern, der zu Verlust der Schlacht und damit des Krieges führen könnte.

            Was ich damit sagen will, bei außerordentlichen Situationen muss man Entscheidungen ohne Rücksicht auf einzelne Schicksale treffen. Ärzte, die dafür da sind, um jedes Leben zu kämpfen, sehen nicht die Gesamtsituation der Gesellschaft, daher ist ihre Sicht nur ein kleiner von vielen Aspekten.

            Dazu kommt noch: ich lese viel n-tv, dadurch kenne ich Merkels Entscheidungen immer 2 Tage vor der Ankündigung. Häufen sich die Schlagzeilen wie in Ihren links, kommt in 2 Tagen garantiert ein Lockdown-Versuch von Merkel. Sinkt die Anzahl solcher Schlagzeilen, macht sie in 2 Tagen den Rückzieher.

            Wenn man auf Kosten von Steuergeldern mit einer kaum Nutzen bringende Biostatistik gut lebt, sollte man diese Menschen nicht vergessen, die die Werte und Steuern hart erarbeiten: Friseure, Cafebesitzer und und und, die alle suizidgefährdet sind.

          • „Sofern Sie einem Abschluss im Bereich Biostatistik und mind. einen Bachelor in molekularer Biologie besitzen lerne ich gern von Ihnen dazu. Andernfalls sofort einschreiben Wintersemester 2021/2022 LMU München. Geht los !!“

            Für die Beurteilung der diskutierten Problematik reichen gesunder Menschenverstand und das Wissen um Propagandamethoden.

            Dann hört man sich noch die Argumente der verschiedenen Seiten an und weiß Bescheid.

            Wenn man dann noch beobachtet wie von der Politik mit den Grundrechten umgegangen wird, wie Richter Gesetze biegen und negieren und wie in den Staatspropagandamedien mit Fakten und Kritikern umgegangen wird und dann den Schmarren mit der Pandemie immer noch glaubt, ist man blöde.

            Und wenn man dann noch die Pandemiepropaganda unserer geliebten Führerin und des Davos-Gesindels verbreiten hilft, ist man nicht nur blöde sondern auch ein verlogenes A…loch

        • @ Jane Uhl :

          Frau Uhl, Sie schrieben : „Das ist dann typisches Eike-Leser-Niveau,..“   Auf Grund der Tatsache, dass hier im Eike-Forum sehr unterschiedliche Meinungen von Kommentatoren und Kommentatorinnen vertreten werden, ist dies zunächst einmal falsch. Ihre Äußerung läßt daher die Vermutung zu, dass Sie intellektuell überfordert zu sein scheinen, die Unterschiedlichkeit der Meinungen in den Kommentaren im Eike-Forum zu erfassen. Frau Silke Kosch kann man übrigens den gleichen Vorwurf machen ! Darüber hinaus gibt es viel mehr Eike – Leser und Eike – Leserinnen als Eike – Kommentatoren und Eike – Kommentatorinnen, deren Meinung keiner von uns kennen kann, weil sie ihre Meinung nicht durch Kommentare kund tun !

           

          • Vielen Dank, sehr geehrter Herr Dr. Denzer,
            für Ihre weisen Worte!
            Gemäß Frau  Uhl reicht ihr ein Bachelor-Abschluß (siehe oben), um dazu zu lernen. Das ist schön für sie. Ob sie dann allerdings mit dem auf dieser edlen Seite üblichem, weit darüber liegendem Niveau jemals etwas dazu lernen kann?
            Also, mein Bachelor-Zeugnis, äh Studienabschnittszeugnis, abgeschlossen mit dem großartigen Titel „cand. ing.“, legte ich in irgendeiner Schublade ab, nicht in meiner Dokumentenmappe. Immerhin war ich aber befugt, den zweiten (und letzten) Studienabschnitt zur Erlangung eines akademischen Grades, hinterlegt in meiner Dokumentenmappe, zu absolvieren.
            Ihre Anspielung („Vorwurf“) auf Frau Kosch gefällt mir ebenfalls. Meines Erachtens ist sie aber nur naiv, wogegen ich Uhl’s Kommentare zusätzlich als präpotent betrachte.
            PS
            Bin schon gespannt auf Ihre Kommentare zu den Kommentaren des neuen Kommentators Josef Zettl.

          • Unter https://eike.institute/ueber-uns/fachbeirat/ heißt es:

            „Die enge Verbindung zwischen EIKE und führenden Wissenschaftlern trägt entscheidend dazu bei, dass sich die Bildungsinhalte von EIKE stets an den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen orientieren.“

            Wenn wissenschaftliche Erkenntnisse nach vorgenannten Maßstab in den o.g. Artikel von Herrn Kuntz (wer auch immer das ist, keine Angaben zu Referenzen/Veröffentlichungen etc. verfügbar) so formuliert werden, ist es ggf. eine Meinungsäußerung, mehr nicht.

            Ein Akadamiker, welcher tatsächlich eine Dissertation selbst verfasst hat oder gekauft hat,  müsste wissen, dass MORALISCHE WERTUNGEN für wissenschaftliches Schreiben unzulässig sind. Wissenschaftliche Texte müssen immer in eine Korrekturphase.

            Der Schreiberling stützt sich hier im wesenlichen auf sein eigenes Weltbild. Schaut man sich ihre  Kommentare in verschiedenen „Artikeln“ sind im Regelfall auf Beschimpfungen aufgebaut. Das ist es was Sie auszeichnet. Mehr Fähigkeiten sind nicht erkennbar. Ich nehme es Ihnen nicht übel aufgrund Ihres Alters.

            Meinungen sind wie Arschlöcher jeder hat eins, bringt aber keine neuen Erkenntnisse, schon gar keine überzeugbare Aufklärung.

            Heimo Suntinger:

            Also was die Weisen Worte von Herrn Denzer angeht, naja.

            „Ärzte, die dafür da sind, um jedes Leben zu kämpfen, sehen nicht die Gesamtsituation der  Gesellschaft, daher ist ihre Sicht nur ein kleiner von vielen Aspekten.“

            Sehr interessant. Wie gesagt, gehen Sie in das Uniklinikum in Jena und sagen Sie das den Ärzten und Pflegern. Viel Spaß. Es gibt da Ärzte und Pfleger die legen ihren Job nieder. Das sind nicht wenige.

          • Tja Frau Uhl, Ihre Zeilen strotzen nur so von Arroganz! Und wenn Sie schon meine Gedanken kommentieren,  dann dürfen Sie mich beim Namen nennen.

            Und vergessen Sie nicht die suizidgefährdete Friseure und Cafebesitzer, die mit ihren Beiträge die Ärzte finanzieren!

        •  
          „… weil das Personal krank ist …“? Symptomatisch krank oder nur positiv getestet?
          „… die Kinder haben das mitgebracht“? Waren die Kinder asymptomatische, präsymptomatische oder symptomatische Kranke?
          „Medizinische Front“:
          08.04.2021 – Dr. med. Gunter Frank, Dr. med. Manfred Horst und Prof. Dr. med. Henrik Ullrich diskutieren mit Burkhard Müller-Ullrich über die Normalität von Atemwegsinfekten, über hysterische Anwandlungen im Ärztemilieu sowie über absurde Hygienemaßnahmen und andere kafkaeske Zustände in Krankenhäusern. Außerdem wird festgestellt, dass Covid-19 schon seit Herbst 2019 in Sachsen endemisch ist.
          Quelle: Achgut.Pogo
          https://www.youtube.com/watch?v=OeOsL96W34c

          Zwischen dem 30.03.21 und 13.04.21 (14 Tage) wurden 80.050 positive Testfälle in Schweden registriert. In diesem Zeitraum starben 230 Personen mit einem positiven Testergebnis und gab es 471 neue Covid-19-Intensiv-Fälle.
          Die 14-Tage-Inzidenz beträgt hier 771 pro 100.000 (Einwohner am 31.12.2020: 10.379.295).
          Wie reagieren die Schweden darauf?
           

          • @ Karl-Heinz Henrich

            „… weil das Personal krank ist …“? Symptomatisch krank oder nur positiv getestet?
            „… die Kinder haben das mitgebracht“? Waren die Kinder asymptomatische, präsymptomatische oder symptomatische Kranke?

            „asymptomatische, präsymptomatische oder symptomatische“ ist irrelevant. Wenn die Erzieher und Lehrer positiv getestet wurden, gehen dieses nach Hause. Dann ist die Kindergartengruppe/Klasse dicht. Das ist so.

            Wenn die Lehrer/Erzieher ihre eigenen Kinder selbst betreuen müssen, weil deren Kindergartengruppe/Klasse dicht zieht das Kreise, weil dann Personalmangel herrscht.

            Aber wenn man die hier immer gleichen Personen im Smaltalk so sieht… Da sind doch zeitliche Reserven einiger vorhanden.

            „Medizinische Front“:

            Ganz einfach, mal zu Abwechslung keine Talkshow. Die Geschäftsführung von Eike und die hier anwesenden Kommentatoren haben es doch ganz bequem. Nebenan ist die Uni Jena und das Uniklinikum. Nehmen Sie Herrn Frank gleich mit. Das schaffen Sie zu Fuß und dann holen Sie sich bei Prof. Dr. Michael Bauer, Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin Infos über Corana. Da gibt es noch andere Uni-Kollegen im Bereich Infektionsbiologie und Virologie. Diese Leute können Sie gern von ihren Standpunkten überzeugen. Schaffen Sie das, schaffen Sie das bei allen anderen auch.

          • Hallo Frau Uhlwo leben Sie eigentlich ?Die vorgeschlagenen Gesprächspartner sind alles Leute, die bei wahrheitsgemäßen Aussagen Ihren Job verlieren werden. Kennen Sie den Fall Maaßen nicht ? Diese Beispiele machen Schule – so wird schon seit Jahrzehnten die Wissenschaft zur Lügenschaft ruiniert. Auch bei der CO2-Lüge.

          • Frau Uhl, Sie werden langsam unverschämt!

            Sie können mal das Klinikpersonal kurz vergessen!

            Versuchen Sie mal für 4 Kinder alle Fach-Lehrer und Erzieher für eine Woche zu ersetzen! Sie werden nach 24 Stunden die weiße Flagge hissen! Und ich mache es schon seit Monaten! Dabei habe ich es noch blendend, da ich 30 Jahre lang als Selbstständiger 60 Stunden und mehr gearbeitet habe und kann mir jetzt dadurch mehr Zeit fürs private ohne zu hungern nehmen! Und Sie jaulen, weil paar Ärzte sich für Ihr Geld eine wenig schneller bewegen müssen! Mir kommen gleich die Tränen!

            Sie sollten mal paar Stunden nach Feierabend ranhängen und den Lohn für die spenden, die aus ihren Betrieben ausgesperrt sind und bei denen sich der Pfänder bereits angekündigt hat! Damit Sie endlich kapieren, wo die Probleme wirklich liegen!

            Im Übrigen: meine Eltern sind an Krebs gestorben. Die Ärzte haben die Schultern gezuckt und der Bundespräsident hat es vergessen, für die Krebstoten zu trauern, die Millionenfach mehr sind!

        • Geehrter Herr Uhl,

          da Sie ja augenscheinlich über entsprechende Kompetenzen verfügen, können Sie vielleicht auch erklären, warum der starke Anstieg bei den Corona-Intensivpatienten keine signifikante Änderung bei der Gesamtzahl der Intensivpatienten verursacht.

          https://www.intensivregister.de/#/aktuelle-lage/zeitreihen

          Bitte auch den Reiter „zusätzliche Zeitreihen“ ausklappen.

          P.S.: Interessant wäre auch eine Erklärung, warum in einer Pandemie massiv Intensivbetten abgebaut werden.

          • @Admin (no name):

            Wer immer Herr Reitschuster auch ist, er ist weder Intensivmediziner noch aus einer medizintechnischen Fachrichtung. Sie sind doch ein wissenschaftliches Institut. Haben Sie dessen Quellen und Inhalte geprüft ?

             

            „Versuchen Sie mal für 4 Kinder alle Fach-Lehrer und Erzieher für eine Woche zu ersetzen! Sie werden nach 24 Stunden die weiße Flagge hissen! Und ich mache es schon seit Monaten! “ ??

            @Georgiev: Folgender Gegenvorschlag. Wir treffen und in der Uniklinik. Sie erhalten von mir eine Infektion nach Wahl aus drei Coronavarianten. Ein richtiger Eike-Fan braucht keine Impfung und/oder Intensivmedizin.

            „Im Übrigen: meine Eltern sind an Krebs gestorben. Die Ärzte haben die Schultern gezuckt und der Bundespräsident hat es vergessen, für die Krebstoten zu trauern, die Millionenfach mehr sind!“

            Es ist keine Frage der Krebstod nach sehr nahen Menschen in jeder Hinsicht ein unüberwindbarer Verlust ist. 

            Ausgerechnet dem Bundespräsidenten zu unterstellen, dass er Krebstote vergisst ist hart, sollten Sie ihm aber selbst sagen. Falls er Ihnen dann mitteilt, dass er einen großen Teil seines Einkommens der Krebsforschung spendet (was er tatsächlich tut), könnten Sie als Blödmann da stehen.

          • Sie urteilen leider vorschnell, wenn Sie meinen

            Wer immer Herr Reitschuster auch ist, er ist weder Intensivmediziner noch aus einer medizintechnischen Fachrichtung. Sie sind doch ein wissenschaftliches Institut. Haben Sie dessen Quellen und Inhalte geprüft ?

            Nur zu Ihrer Info, was Sie leicht hätten selber herausfinden können, bei Reitschuster handelt es sich um die Plattform, der Autor ist Oberarzt in einer Klinik.
            Hoffentlich genügt das Ihren hohen wissenschaftlichen Ansprüchen.

          • Frau Uhl, Sie können sich hunderte Titel an die Brust heften, aber die fehlende Leistungsfähigkeit des Oberstübchens und die mangelnde Allgemeinbildung verhindert offensichtlich, elementare Zusammenhänge der belebten Natur zu verstehen. So z.B. dass nur das eigene Immunsystem ein Virus erfolgreich bekämpfen kann, sonst nichts. Hat man ein starkes Immunsystem, muss man es nicht kitzeln um es gegen bestimmte Erreger noch stärker zu machen. Ich brauche keine Impfung und das hat nichts mit Eike zu tun, sondern mit meiner DNA, meinem Lebenslauf und meiner Einstellung gegenüber Krankheiten.

            Da Sie mit allen Ihren Titeln nicht wissen, wie schnell Viren mutiert und daher z.B. gegen Grippe jedes Jahr neu geimpft werden muss, sparen Sie sich die Dosen für sich selbst.

            Dass was Sie gar nicht checken ist, wenn die Gesellschaft mittels Lockdowns, empfohlen von Doktoren, die rechts und links von ihrem Diplom keinen blassen Schimmer vom Leben haben, richtig kaputt ist, Sie anschließend Ihren Ausbildungsschein höchstens als Klopapier verwenden können. Aber zum Essen müssten Sie Samen in die Erde stecken und hoffen, dass etwas essbares herauskommt. Oder hoffen, dass es genug Dumme gibt, die für einen medizinischen Rat ein trockenes Brötchen spenden. Von mir bekommen Sie keines, denn ohne die ganze Krankenhaustechnik und Chemie kann kein Mediziner mehr für mich tun als ich selbst.

            Und Sie haben noch Schwierigkeiten, Texte in einfachen Deutsch zu verstehen. Der Bundespräsident äußert Trauer über paar Coronatoten, als wären sie im Kampf für die Freiheit für uns alle gefallen. Die Millionen Krebstoten sind ihm offensichtlich deutlich weniger wertvoll. Richten sie ihm einen schönen Gruß von mir aus, er soll lieber nicht spenden sondern das Geld im Puff versaufen, dafür den Rand halten über Tote, da es ist pietätlos ist, bestimmte Tote hervorzuheben. Das haben weder Sie noch er kapiert!

      • Der Businessinsider hat zu dem Thema einen schönen Artikel: „Warum die Zahl der Intensivbetten der falsche Indikator für die Überlastung der Kliniken ist“.

        Tenor darin ist, dass es am (richtigen) Personal mangelt. Auch sind dort Auslastungen in Deutschlandkarten zu sehen. Diese zeigen z.B. auf, dass in der fränkischen Alb und hinter Dresden schon über eine Stunde bis zur einer high care Notaufnahme gefahren werden muss.

      • Herr Salk,

        Sie zitieren: „Diese Betten können wir im Notfall durch das deutliche Zurückfahren der Regelversorgung binnen sieben Tagen aktivieren.“

        Was bedeutet, dass dann andere notwendige (auch dringliche) Operationen zurückgestellt werden müssen.

        Alles kein Problem?

        Hier finden sie eine interessante und differnezierende Sicht auf dieses Thema.

        Auch für Herrn Rohde.

        https://www.zeit.de/2021/16/intensivstationen-corona-pandemie-patienten-triage-schwerer-verlauf

         

        • „Ketterer“

          wie üblich, Pseudoinformation durch Weglassen wichtiger Information.

          In der ersten Welle wurde der Personalschlüssel im intensivmedizinischen Bereich außer Kraft gesetzt. Im Sommer wurde er wieder einführt. Und mitten in der zweiten Welle im Januar 2021 dann verschärft.

          Das ist eine inzwischen typisch deutsche, bürokratische „Lösung“ von Problemen. Fange nur nicht an, Maßnahmen zu unterstützen – wer die Bürokratie nicht überlebt, hat keine Daseinsberechtigung.

          Anfang 2020 wurden 38.000 Intensivbetten gemeldet (weil es dafür horrentes Geld gab),  nun sind es noch 23.000 plus Notfallreserve.

          Diese ist nicht betreibbar, weil das Personal fehlt. In einem Jahr „Jahrhundertpandemie“ ließ sich das Personalproblem nicht lösen, aber mittels Personalschlüsselgesetz massiv verschlechtern.

          So lösen wildgewordene, hoffnungslos überforderte Politiker inzwischen (keine) Pandemien.

          Allerdings ist die Mortalitätsrate drastisch gesunken. Wenigstens das ist ein Erfolg. Ob daran die Politik einen Anteil hat, darf bezweifelt werden.

    • Wer hat nochmal zugelassen, bzw. in wessen Verantwortung liegt es, dass 2020 knapp 20 Krankenhäuser geschlossen wurden? Uns aber mit Überlastung des Gesundheitssystemes drohen? 2019 sollen wohl auch 15..20 Kliniken geschlossen worden sein und für dieses Jahr sind weitere Schließungen geplant. Leider kann ich keine Quellen reichen, habe es mir lediglich aus gelesenen Blogbeiträgen gemerkt.

      • Es sind nicht knapp 20 Krankenhäuser geschlossen worden, sondern genau 21. Bitte selber gooooogeln! Sind alle namentlich zu finden! Und ca. 30 weitere stehen zur Zeit auf der Schliessungsplanliste. Ich bin es leid, ständig alle Meldungen in meinem Ordner „Links“ zu verstauen. Der platzt mittlerweile. Und leider kommt es immer wieder vor, dass ich gereizt bis über die Haarspitzen irgend einen Unsinn kontern will, aber den Link zum Gegenbeweis leider nicht abgespeichert habe. Also, selber suchen, vllt, auch nicht über goooogle, sondern Duckiducki & Co.

    • Da eine schwere Erkrankung an C-19 äußerst selten ist, eine Beatmung außerdem eher kontraproduktiv, verzichte ich gern zu Ihren Gunsten!

      • Ich verzichte auch auf einen Intensivplatz – in manchen deutschen Krankenhäusern hat man immer noch nicht die richtige Behandlung kapiert und mit der Lancet-Methode will ich sicher nicht tot behandelt werden und die MRSA gefallen mir auch nicht – außerdem habe ich ein gutes Immunsystem…

        • Ich bin dabei!
          Vitamin C, D, Zink und vllt. noch die Methode des Prof. Winfried Stöcker! Hydrochloroquin und Ivermectin sind weitere Möglichkeiten bei sorgfältiger Anwendung bezüglich Toxidität.
          Na und dann Artemisia.
          Aber all diese vielversprechenden Ansätze werden von BigPharma unterdrückt.
          Hinweis: Ich bin kein Mediziner und gebe nur meine für mich selbst herausgefundenen Erkenntnisse kund!

          • Das ist o.k.. Bitte nicht CDL vergessen; in Bolivien offiziell zugelassen und erfolcgreich auch IV eingesetzt.

        • Das gute Immunsystem ist das A und O. Neben den allgemeinen bekannten Mittel zum stärken, spielt die Psyche eine ( nicht berechenbare) Rolle. Angst ist dabei sicher nicht zuträglich, gute Laune und die Einstellung, jede Krankheit besiegen zu wollen, schon.

          Bin dabei!

  16. Um zu erkennen, dass der Inzidenzwert keine Aussagekraft besitzt, braucht es kein Mathematikstudium. Wenn ich aus einem Bällebad eine bestimmte Anzahl Bälle entnehme, bekomme ich auch eine bestimmte Anzahl grüner Bälle. Aus der Zahl der grünen Bälle errechne ich die Inzidenz (nach RKI-Formel). Entnehme ich jetzt die doppelte Anzahl, wird sich auch die Zahl der grünen Bälle und damit die Inzidenz erhöhen. Beauftrage ich jetzt noch Jemanden mit rot-grün Sehschwäche, nur grüne Bäle aus dem Bad zu nehmen, erhöht sich die Zahl der grünen Bälle und somit die Inzidenz noch einmal (Vorselektion durch Antigen-Schnelltests). Auf die fortlaufende Testung einer repräsentativen Bevölkerungsgruppe wurde ja vorsichtshalber von Anfang an verzichtet. 

    • Genau das. In der Formel (Neuinfektionen / Einwohnerzahl) x 100.000 = 7-Tage-Inzidenz  gibt es nur eine Variable, die Zahl der Neuinfektionen. Jetzt nimmt man diese als absolute Zahl ohne sie zu normieren, d.h. bei konstanter prozentualer Infektionsquote ist diese Zahl nur abhängig von der Anzahl Test. Mit der Anzahl der Test kann ich also jede beliebige 7-Tage-Inzidenz erreichen, man muss nur mehr oder weniger testen dann steigt und sinkt die Inzidenz, und das bei konstanter %-tualer Infektionsquote wohlgemerkt. Das ist Betrug mit Zahlen, aber wer merkt das schon..

      • Ist alles richtig, aber in der Praxis noch viel schlimmer.
        Erst werden durch Schnell- und Selbsttests genau die Leute herausgefiltert, die irgendwie verdächtig sind. Und diese Verdächtigen werden dann per PCR-Test (ohne Angabe des ct-Werts) nochmal gestestet. Was nicht nur die Zahl der nun wirklich höchst Verdächtigen erhöht, sondern auch noch den Prozentsatz der positiv Herausgefilterten gegenüber den Negativen.
        Aber vergessen wir nicht: Das sind alles nur Spielereien am Rande, die Kanzlerin entscheidet letztlich nur auf politischer Denkbasis (siehe Reitschuster in der BPK 21.1.2021)
        Die Marionettenfäden bleiben stabil!

  17. Lange habe ich mich nicht mehr so köstlich amüsiert, wie über diesen Beitrag zur Inzidenz. Ich bin Chemiker, zwar promoviert; aber für den Durchschnitts-Chemiker hört die Mathematik den Gerüchten nach beim Dreisatz auf. Dennoch ist mir aufgefallen, dass die Ermittlung des Inzidenzwertes offensichtlich viel gemeinsam hat mit den Modellierungen zur Klimakatastrophe. Die Varianz ist breit, oder sollte man sagen, sie ist beliebig. Und so etwas widerspricht meinem eher einfachen Verständnis einer Berechnung. Dass dann  sogar eine Physikerin sich einschaltet, was dann aber auch zu keinem eindeutigem Ergebnis führt, lässt mich doch sehr an der „Exaktheit“ der verschiedenen Verfahren zweifeln. Allerdings kann auch ich dennoch einen Lösungsansatz beitragen, den die zitierten Mathe-Genies schlicht übersehen haben, weshalb sie an der exakten Ermittlung des Inzidenzwertes scheitern mussten: Der Grund liegt in der Basis, also der Grundlage des Inzidenzwertes, und das sind bekanntlich die „Fälle“, oder auch die gezählten „Infektionen“. Dazu haben sich ja nun 3 Gerichtssach-verständige (alles Professoren) im Urteil von Weimar geäußert, was das Gericht wie folgt am 8.4.21 zusammengefasst hat:“Festzuhalten bleibt, dass der verwendete PCR-Test ebenso wie die Antigen-Schnelltests, wie gutachterlich nachgewiesen, prinzipiell nicht zur Feststellung einer Infektion mit dem Virus SARS-CoV-2 geeignet sind.“ Wenn also 3 Professoren und ein Richter zu diesem Ergebnis kommen, dann bleibt als Ergebnis der Ermittlungen zum Inzidenzwert nur festzustellen: Inzidenzwerte können gar nicht bestimmt werden, weil sie jeder Grundlage entbehren, da alle Tests keine Infektion sicher nachweisen können. Warum das so ist, weiß man schon lange, aber man kann es dem Urteil  auf  178 Seiten entnehmen. Hinweis: Neben der Mathematik und der Statistik spielt hier – wer hätte das gedacht – die Mikrobiologie eine nicht unwesentliche Rolle, die man nicht außer acht lassen sollte. Leider haben das unsere Politiker immer noch nicht kapiert. Sie werden es erst verstehen, wenn ein Gericht sie darauf hinweist, dass die ganze Corona-Inzenierung als „tödlichstes Virus“ aller Zeiten ein Angriff auf das Volk darstellt und die Kollateralschäden dieser Politik diese laut WHO spezielle „saisonale Grippe“ mit AHA-Regeln, Mund-Nasenschutz und nächtlichen Ausgehverboten nicht beherrschen und schon gar nicht beenden kann. Vielleicht liegt es ja am Stress dieser Politiker, die sich verzweifelt gegen die sog. Pandemie stemmen, wie Don Quichotte aber scheitern müssen. Um die Testproblematik zu verstehen, sollte man sich an die Worte eines großen Naturwissenschaftlers halten:Klar gibt es mehr Corona-Fälle, da mehr getestet wird. Wenn es mehr IQ-TESTS gäbe, hätten wir auch mehr Idioten.

  18. Das Grundproblem wird prinzipiell nicht beachtet.Lt.Lehrbüchern bezieht sich eine Inzidenz auf die Anzahl von Erkrankungen pro 100.000 Einwohnern einer bestimmten Population. Und alles wäre klar und ein wirksamer epidemiologisch einzuordnender Wert.

    • Und das ist genau dann richtig, wenn ich auch wirklich alle Erkrankten von 100.000 Einwohnern erfasse, also nicht nur einen Bruchteil davon. Mit anderen Worten: Wenn ich nicht 100.000 Einwohner auf Krankheit überprüft habe, kann ich keinen Inzidenzwert bilden. — Wo bleibt denn hier der auf seiner Wichtigkeitswoge schwimmende Herr Drosten? Kann er so wenig Mathematik, dass er den Fehler unserer wenig begabten Politiker nicht sieht, oder ist ihm nur daran gelegen, Politik konform zu agieren? Ich hätte es nie für möglich gehalten, das unsere Politiker bis an die Spitze derart minderbemittelt sind, dass sie nicht in der Lage sind, positive Testungen in den Bezug der Anzahl der Testungen zu setzen. — Sie können nur den Staatsapparat einsetzen, um die irrsten Thesen bezüglich Lockdowns und zulässigen Zusammenkünften zu verfolgen und mit Ordnungsgeldern zu belegen. — Ich richte mich schon auf die letztmögliche Steigerung ein: „Wegen der exponentiellen Zunahme der Infektionen ist ab sofort 24 Stunden am Tag nur noch das Treffen einer einzigen Person mit sich selbst erlaubt.“ So könnte die Ansprache unserer derzeitigen Bundeskanzlerin lauten. — In diesem Zusammenhang fällt mit ein bekanntes Sprichwort ein, das umgemünzt so lauten würde: Man kann eine Merkel zwar aus der DDR holen, aber nicht die DDR aus einer Merkel. — Rechnen wir mit dem Schlimmsten.

    • Da der PCR-Test keine Aussage bezüglich einer akuten Erkrankung macht, ist noch nicht einmal diese Voraussetzung für die Bildung eines Inzidenzwertes erfüllt! Ob sich unsere Politiker schon einmal damit befasst haben, was man mit dem PCR-Test nach Kary Mullis machen darf und was nicht?

  19. „Eine epidemische Lage von nationaler Tragweite liegt vor, wenn die Bundesregierung eine ernsthafte Gefahr für die öffentliche Gesundheit in der gesamten Bundesrepublik Deutschland festgestellt hat, weil die Einschleppung einer bedrohlichen übertragbaren Krankheit in die Bundesrepublik Deutschland droht oder die dynamische Ausbreitung einer bedrohlichen übertragbaren Krankheit über mehrere Länder in der Bundesrepublik Deutschland droht. Die Bundesregierung hat die Feststellung einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite unverzüglich aufzuheben, wenn die Voraussetzungen für ihre Feststellung nicht mehr vorliegen.“Nun haben wir sogar von Tagesschau (Mainstream) eine Nachricht, dass die Todeszahlen in März unter dem Niveau der Vorjahre blieben. Also weniger Tote als sonst. Dazu wissen von den Veröffentlichungen der Helios Kliniken, die jeden Tag sogar aktualisiert werden, dass die Bettenbelegung genauso unter dem Niveau der Vorjahre liegt.Wo bitte schön ist hier die Notlage?Inzidenzwerte sind doch völlig irrelevant. Man kann doch nicht die Ausbreitung eines Virus verhindern. Influenza gibt es schon seit 50 Jahren und diesen Virus gibt es überall auf der Welt. Es gibt keinen einzigen Platz, keine einzige Ecke auf der Erde, wo es diesen Virus gar nicht gibt. Ist das jetzt eine große Katastrophe? Muß man jetzt deswegen eine Panik verbreiten? Mein Gott was machen wir damit und das schon seit 50 Jahren. NA UND !!! Solange dieser Virus unser Leben nicht bedroht, werden wir selbstverständlich auch damit leben wie wir das auch schon immer getan haben. Wir werden halt einen Schnupfen haben. Ich frage mich echt, ob die Regierung ihren Kompass durch die vielen Info inputs verloren hat. Wir müssen und können gar nicht die Ausbreitung eines Virus stoppen oder verhindern. Es gibt keine Notlage nationaler Tragweite und damit müssen die Maßnahmen sofort beendet werden. Es gibt mittlerweile nur noch einen Coronawahn, der in die Psychiatrie gehört.

    • Die Notlage haben wir dahingehend, daß Intensivbetten „knapp“ sind.
      https://interaktiv.morgenpost.de/corona-deutschland-intensiv-betten-monitor-krankenhaus-auslastung/
      Wir wissen, daß seit August letzten Jahres die insgesamt zur Verfügung stehenden Intensivbetten von ca. 30.000 auf aktuell 26701  zurückgegangen sind.
      Aber…die „Schlauen“ wissen: „Intensivbettenabbau ist alles nur Lüge“: https://www.merkur.de/leben/gesundheit/intensivbetten-abbau-deutschland-vorsicht-falschmeldung-klinik-corona-coronavirus-zr-90126027.html
      Logisch…real abgebaut, also zerlegt wurde wohl kaum ein Bett.
      Aber aus welchem Grund man dort keinen reinlegen kann, ist irrelevant.
      Wenn das nicht geht, dann steht es nicht zur Verfügung.
      Und wenn man Personalmangel hat, dann muß man Leute einstellen bzw. umdisponieren.
      Es gab mal Zeiten, da haben Hilfsschwestern ganze Lazarette mit Schwerstverletzen versorgt. Wie viele Stellen sind denn ausgeschrieben? Wie viele Leute wurden denn eingestellt? Aktuell kann man nur hoffen, daß in unserem Land niemals eine echte Notlage, oder große Katastrophe eintritt.
      Tja, und wie sieht die derzeitige Notlage tatsächlich aus?
      Die Belegung der Intensivstationen ist, wie immer, übers ganze Jahr nahezu gleich.
      Aber es haben eben zusätzlich welche Corona.

      Aber das ist natürlich nur Fakelüge. Das sind ja nur Zahlen.
      Die gefühlte Krise ist ein weitaus bedeutenderer Fakt.
      Dem muß unbedingt gefolgt werden.
      Und selbstverständlich ist Jeder, der nicht lauthals „Hurra“ schreit, ein Nazi.

      • Das mit dem außerordentlichen Einsatz von (teils unqualifiziertem, aber äußerst motivierten) Hilfsschwestern in Kriegs- und Notzeiten ist wohl klar verifiziert. Aber wir sind ja in der FFF-Hüpfzeit, dafür werden die menschlichen Resourcen gebraucht!
        Nun bin ich in Telegram auf die Gruppe „Pflege- und Krankenhauspersonal für Aufklärung“ gestossen und wundere mich nun gar nicht mehr, dass es im Klinik- und Pflegewesen genau am Personal hapert. Kann ja jeder mal selber reinschauen, dass die Leute reihenweise selbst in den Krankenstand wandern oder nach Hartz4 flüchten!
        Wer hält denn noch Maskerade, Schutzanzüge und die unsinnigsten Behandlungsge- und Verbote noch aus?

  20. Das Bequeme für Merkel und andere Hardcore-Lockdowner ist, dass man den Inzidenzwert beliebig steuern kann. Aktuell werden den Unternehmen ja Schnelltests auferlegt, bei denen zu erwarten ist, dass jede Menge symptomlose „Infektionen“ entdeckt werden. Positive Schnelltests müssen durch PCR-Tests bestätigt werden. Auch wenn nur 50% erneut positiv sind, fließen massenhaft herbeigetestete Fälle in die Inzidenz mit ein. Dadurch, dass eine hohe Wahrscheinlichkeit besteht, das positiv Schnellgetestete auch im PCR-Test positiv sind, erhöht sich natürlich auch die Quote positiv auf Anzahl der Tests. Beispiel: die „normale“ Positivquote beträgt 1000 auf 100.000 -> 1% Wenn dann 1 Million Schnelltests durchgeführt werden, von denen 1% = 10000 positiv sind, dann werden diese 10000 dem normalen PCR-Test zugeführt, wo dann erwartbar 5000 positive PCR-Tests resultieren. Die Positivquote würde sich dann von 1% auf (1000+5000)/(100.000+10.000)*100=5,45% erhöhen. Die Inzidenz würde sich sogar um den Faktor 6 erhöhen. Selbst wenn man annimmt, dass die über Schnelltests ermittelte Quote gegenüber PCR-Tests noch geringer ist als die oben angenommenen 50% (reine PCR-Tests meist bei Symptomatik), kommt man auf jeden Fall bei massenhaften Schnelltests zu einer massiven Erhöhung der Inzidenz, obwohl sich die reale Anzahl der „Infektionen“ gar nicht geändert hat, sondern nur die Anzahl der Tests. Jemand, der in einer wissenschaftlichen Studie so vorgehen würde wie die Merkel-Regierung bei der Entscheidung, ob sie die Grundrechte der Bürger aufheben soll, würde diese um die Ohren geschlagen bekommen. Aber das ist man ja inzwischen gewohnt von dieser Regierung, die ihre Wenden und Entscheidungen aller Art nach Bauchgefühl durchzuführen scheint. Ein Irrenhaus!

    • Es ist nicht ganz korrekt. Wenn über die Schnelltests mehr symptomlose Infektiöse aufgedeckt werden, kann man Infektionsketten unterbrechen. D.h. diese Menschen gehen in Quarantäne und stecken andere nicht mehr an (soweit die Wunschvorstellung / Theorie – nehmen wir das an). Dadurch sollten mit etwas Verzögerung die aufgedeckten Positiv-getesteten Menschen abnehmen, sowohl bei den Schnelltests als auch bei den regulären PCR-Tests. Aber kurzfristig innerhalb einiger Tage stimme ich Ihnen zu, da wird sich die Inzidenz erhöhen.

      Desweiteren müsste sich nach Ihrer Theorie die Gesamtanzahl der Tests in Deutschland erhöhen. In den aktuellen Zahlen vom RKI sieht man aber, dass ab Anfang April die Gesamtanzahl der Tests sogar von 1,4 Mio auf 1,1 Mio abgenommen hat. D.h. obwohl eigentlich durch Schnelltests wesentliche mehr Positivfälle zu PCR-Tests führen wurden trotzdem weniger durchgeführt?

      KW                 Anzahl Tests         Positiv getestet     Positivenanteil (%)

      10/2021         1.278.442               85.587             6,69

      11/2021         1.365.514         107.758              7,89

      12/2021         1.415.220         131.857             9,32

      13/2021         1.167.760         128.266             10,98

      14/2021         1.152.511         138.738             12,04

      Quelle: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Daten/Testzahlen-gesamt.xlsx?__blob=publicationFile

      Kann das RKI keine Zahlen veröffentlichen, welche PCR-Tests durch vorhergehende Schnelltests ausgelöst wurden und das in den Positivanteil einrechnen? Das wäre Transparenz!

      Ehrlich gesagt bin ich auch beruhigt, wenn die Dunkelziffer aufgedeckt wird. Nur die Schwellenwerte für die Lockdowns sollten dem aktuellen Testablauf angepasst werden.

      Was ist Ihre Meinung dazu Hr. Geiselhart?

        • @admin_

          „Sie urteilen leider vorschnell, wenn Sie meinen

          Wer immer Herr Reitschuster auch ist, er ist weder Intensivmediziner noch aus einer medizintechnischen Fachrichtung. Sie sind doch ein wissenschaftliches Institut. Haben Sie dessen Quellen und Inhalte geprüft ?

          Nur zu Ihrer Info, was Sie leicht hätten selber herausfinden können, bei Reitschuster handelt es sich um die Plattform, der Autor ist Oberarzt in einer Klinik. Hoffentlich genügt das Ihren hohen wissenschaftlichen Ansprüchen.“

          Zitat aus dem Text:

          „Ich bitte Sie, meine Anonymität zu wahren. Ich gerate sonst in Schwierigkeiten. Sie können aber den Text in welcher Form auch immer veröffentlichen, ich bitte nur um höchstmögliche Diskretion.“

          Also zunächst die Internetseite wird von einem gewissen Boris Reitschuster betrieben. Man muss ihm zu Gute halten das er gut russisch spricht, er ab und zu Fragen bei einer Bundespressenkonferenz stellt, aber ein Mediziner ist er nicht.

          Er hat einen den Text eines „Anonymen Oberarzt“ veröffentlicht. Das sagt alles. Wenn Anonymität schon die Quelle verbindlicher Infos ausreicht, kann Herr Reitschuster auch selbst jeden Text schreiben. Da schreibe ich gleich als neuer Oberarzt einen Brief an Herrn Reitschuster. Nein, das genügt nicht meinen hohen wissenschaftlichen Ansprüchen.

           

          So Sie sind drann …

          • Frau Uhl, Sie sind nicht einmal in der Lage, Ihre Antworten an der richtigen Stelle anzuhängen. Aber drehen hier auf, als hätten Sie die Weisheit mit großen Löffeln gefressen und alle andere hier nur Volltrottel wären!!

            Ihr „wissenschaftlicher“ Artikel zeichnet sich mit viel überflüssigen Text, bunte Bilder und mit einer Fremdsprache aus, alles um die Wichtigkeit zu unterstreichen. Der wissenschaftliche Inhalt ist sehr überschaubar. Es ist aber heute nicht die Ausnahme, sondern die Regel, dass man Schaumschlägerei im Dienste von Regierungen oder Kapital als Wissenschaft betrachten.

            Was Sie nicht verstehen wollen aber Sie eventuell noch mal erreicht: Ohne die Millionen arbeitenden Menschen, die Sie von Ihrem hohen Ross als Nichts betrachten und man nach Ihrem Gutdünken einsperren und damit vernichten kann, Sind Sie persönlich ein absolutes Nichts und müssen den Kitt aus den Fenstern fressen. Also sollten Sie lieber Ihre Artikel verbrennen und dabei helfen, dass das Volk mit seiner Arbeit Ihren persönlichen Lebensstandard ermöglicht. Sterben müssen wir alle, ob Corona oder sonstwas.

            P.S. Entschuldigen Sie Herr Limburg, aber bei Überheblichkeit in dieser Größenordnung platzt mir manchmal die Hutschnur!

          • Das ist den meisten Lesern hier bekannt!

            Was wir auch wissen, das das Zitat eines wissenschaftlichen Artikels keine Weisheit beim Zitierenden bescheinigt.

            Was mir fehlt ist ihre Einschätzung zu der Arbeit.

            Zuerst fällt auf, das es mit dem Thema nur unzureichend zu tun hat. Es geht nicht um Inzidenzen.

            Haben sie an der Arbeit selber mitgewirkt oder kennen die Autoren?

            Was mir auch auffällt, ist, das ich mit der Arbeit nicht so viel anfangen kann ohne weiterführende Recherche.

            Abgesehen vom Fachenglisch, ist die Arbeit sehr spezifisch zur Virologie und Wirkweise von Covid.  Ich habe zwei Dinge gleich erst mal nicht verstanden:

            1. viral translation

            2. in vivo

            Das hat sich nach etwas Recherche beim Punkt 2 erledigt und Punkt 1 kann man hier nachvollziehen, wenn man kann: https://viralzone.expasy.org/867

             

            Zu ihrer Freude gibt es auch zum Thema Klima neuste wissenschaftliche Erkenntnisse.

            Sie können das hier mal lesen: https://www.researchgate.net/publication/349448597_A_global_environmental_crisis_42000_years_ago

            Ja so sieht die Wissenschaft aus!

            Würden sie aus einer der Arbeiten eine für die Allgemeinheit verständliche Aussage ableiten können oder sogar politische Entscheidungen danach treffen?

            Sicher nicht! Ich weiss nicht warum sie sich hier so aufführen. Ich denke das ist nicht notwendig. Die besten Kommentare sind die zum Thema oder die, die Konstruktiv sind.

            Solche die sich mit der Plattform oder den Foristen beschäftigen, sind eher Ballast.

            Wie sehen sie also die Berechnung der Inzidenzen? Sind diese beim RKI also grundsätzlich richtig, oder ist was dran an der Kritik?

      • Ich verstehe die Erbsenzählerei der Tests nicht. Was soll die ganze Diskussion über Inzidenz, die ein Politiker und offensichtlich auch das RKI nicht verstehen kann, wenn schon die Tests nachweislich unbrauchbar sind. Im November 2020 haben 22 Wissenschaftler dies für den Drosten-Test festgestellt. Aber solche Ergebnisse werden von AM nicht registriert und auch von den ör Anstalten nicht. Die Tests sind auch nach Meinung der Gerichts-Sachverständigen Frau Prof. Kämmerer unbrauchbar (Urteil Weimar vom 8.4.21) , weil sie keine Infektion nachweisen. Laut IfSG muss eine Infektion durch einen Arzt festgestellt werden. Dies geschieht nicht, also sind die ganzen Lockdown-Maßnahmen gesetzwidrig. In der RKI-Statistik kann man die Anzahl der positiv getesteten herauslesen: Gestern 15.4.21 wurden vom RKI „Neuinfektionen“ der letzten 24 h mit 29.426 angegeben, wobei das RKI nicht weiß, was 24 h sind, denn in den letzten 24 h sind nur 15.435 pos. Getestete zu finden. Mit Symptomen – wie die WHO es seit 20.1.21 verlangt – waren es nur 93! Unter dieser Voraussetzung lag der Inzidenzwert nach der RKI-Formel bei 25,4. Lug und Betrug, wo man hinschaut. Da sollte man mal im StGB nachsehen. Nur die Staatsanwaltschaften und auch der Bundesanwalt kennen den § 81 des StGB nicht, bzw. gilt der nur für Untertanen, nicht aber die Regierungen. 

  21. das ist denkenden Menschen alles klar Herr Kunz!///  Der ganze Zirkus ist ja nur gemacht, damit eine gewisse A.M. ein Ermächtigungsgesetz durchsetzen kann. Später wird es nicht nur wg. Gesundheitsnotstand, sondern auch wegen Klimanotstand wirksam. Ganz zum Schluss kommen noch KZ für Klimasünder./// Ich habe mit diesem Staat fertig!/// Uns so wird Politik gemacht: https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/aus-aller-welt/london-pubs-geschaefte-oeffnen/ 

  22. So ein langer Artikel über die unsinnige Ermittlung des Inzidenzwertes. Wenn die  gemessenen Ereignisse nicht auf die Größe der Stichprobe bezogen werden (die Grundgesamtheit wird ja nicht untersucht), dann ist das Ergebnis in jeder Hinsicht manipulierbar, also nur von der Versuchanzahl abhängig. Je mehr Tests umso mehr Fälle. Schlicht und einfach Betrug.

  23. Ist der Lockdown, schärfer und härter als wir ihn uns vorstellen können, nicht eher mit einem nicht stetigen Ereignis zu vergleichen? Lockdown oder Nichtlockdown, das ist hier die Reaktion auf die quasistetigen Inzidenzen. Lesen Sie die Sache mit der Regelungstechnik noch mal nach in Naturkunde-Schulbuch und setzen sie sich verschämt in die Ecke. Vielleicht finden Sie dort einen Zweipunktregler. Mit Mundschutzmaske und Einhaltung der AHA-Regel!!!

    • „E.A.Meineier“

      sofern sie mich als Autor gemeint haben.

      Wo genau sind die zwei genügend weit auseinander liegenden (von unseren Coronalenkern vorgegebenen) Inzidenzpunkte ihres ominösen Zweipunkreglers?

      Die zwei mit 99,xx und 100 für die Regelung um den wichtigsten Inzidenzwert wollen sie hoffentlich nicht als „Weg“ vom P- zum Zweipunktregeler beschreiben. Das wäre dann vielleicht ein „Waldorfregler“, der nicht schwingt, sondern wo der Istwert in leichter Sprache um den Schwellwert tanzt.

  24. Inzidenzwerte spielen keine Rolle. Sondern die Zahlen der Erkrankten, Leuten in Krankenhäusern infolge von Corona und auf Intensivstationen und Beatmungsstationen. Das steigt alles nach Ostern exponentiell an. Genau wie ich es einige Wochen zuvor schon angekündigt hatte. 

    • Herr Krüger,

      der „exponentielle Anstieg“ muss eine neue Seuche sein. Überall ist von ihm zu hören, nur zu sehen ist er nirgens. Ich sehe meistens linear, für kurze Zeiten vielleicht mal quadratisch, noch öfter aber zyklisch oder regellos.

      Habe den Verdacht, dass die Exponentialfunktion ein Synonym geworden ist für: „habe in der Schule auch mal von dieser Funktion gehört“ um auch mathematische Bildung auszuweisen.

      Zum anderen: Zur Behandlung von Kranken sind die Krankenhäuser da. Bei Grippewellen waren sie schon voller. Mich interessiert die Mortalität. Meine Sichten dazu habe ich mit Grafiken aus dem wahren Leben zur Belegung eingestellt.

      • Es geht nichts über ein einfaches Weltbild. Soweit bekannt sitzt Eike am Rand eines Gewerbegebietes. Sie haben in Jena die Möglichkeit sich professionelles Wissen anzueignen. Die Uni bzw. Uniklinik haben excellentes Personal und eine wahnsinns Bibliothek. Bei dieser Gelegenheit schlage ich Sie gehen gleich mal rüber zu Prof. Dr. Michael Bauer, Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin, Gebäude C, Ebene 00, Am Klinikum 1. Klären Sie ihn mal auf. Der Mann ist sehr umgänglich und freut sich immer über neue Erkenntnisse. Die könnte er gerade dringend gebrauchen !!

    • https://www.intensivregister.de/#/aktuelle-lage/zeitreihen

      Kommt dann jetzt endlich mal die Erklärung, wie ein „exponentieller“ Anstieg der „Corona-Intensivfälle“ es nicht schafft, etwas an der Gesamtzahl der Intensivpatienten zu ändern? Ich habe mal den August 2020 (kaum Coronafälle) mit Januar 2021 verglichen. Steigerung der Gesamtzahl von Intensivpatienten = 235, Steigerung der Coronaintensivpatienten = 5031. Könnte also durchaus daran liegen, dass ein U7.01 geführter Patient mehr Geld bringt.

      • Krüger,

        einfach mal antworten und nicht immer den selben Mist verbreiten.. Wo sind die zusätzlichen Intensivfälle? Werden da andere Patienten zugunsten von Coronafällen in den Keller verlegt?

        • Schauen Sie doch einfach in Ihrem Link mal die „Gesamtzahl der gemeldeten Intensivbetten“ in Sachsen an. Vor Weihnachten und die letzten 4 Wochen.

          Vielleicht könnte es auch daran liegen, dass bei höheren Inzidenzen dann doch der Menschenverstand einsetzt und die Leute mehr Abstand und Einschränkungen durchhalten.. So hemmt sich die Exponentialfunktion ganz von alleine und das exponentielle Wachstum wird lokal zur logistischen Funktion.

          Die Patienten werden nicht in den Keller gelegt, sondern planbare Operationen wieder verschoben, um bei der Betreuung Personal frei zu bekommen (die Betten betreuen sich nicht von alleine). Z.B. vor einem Monat im Erzgebirge; inzwischen auch in Sachsen-Anhalt, Thüringen oder Karlsruhe.

          • Ah, genau spiegelbildlich zur Zahl der „Coronafälle“ gehen andere Erkrankungen und Operationen zurück. Schauen Sie sich doch einmal die Änderungen der Vergütungen an. Kliniken, deren Intensivstationen über 75% ausgelastet sind, erhalten zusätzliche Zahlungen. Und schwupps, geht die Zahl der Intensivbetten zurück und die Auslastung steigt, bei gleichbleibender Patientenzahl. Vielleicht liegt es weniger am Menschenverstand als am Wunsch nach Gewinnmaximierung.

          • Wenn es nur der Wunsch nach Gewinnmaximierung wäre, warum stecken die Kliniken nicht jeden Testpositiven gleich auf die Intensiv, um ihn in Geld zu verwandeln? Waren die Kassen der Kliniken bis in den Februar zu prall mit Vergütungen gefüllt, sodass die Ärzte keine Lust auf Gewinne hatten und die Stationen von COVID-19 Patienten geleert hatten? Kam dann erst im März wieder der Wunsch nach mehr Geld vom Staat?

            Die absolute Zahl der Intensivbetten in Sachsen ist zwischen Februar und April nicht merkbar zurückgegangen. 

          • Weil bisher die Kliniken für das Freihalten entschädigt wurden. Erst mit der Änderung der Entschädigungsmodalitäten änderte sich die Auslastung der Intensivstationen. Und auch in Sachsen besteht eine erhebliche Diskrepanz zw. Anstieg der Coronapatienten und dem Anstieg der Gesamtintensivpatienten. Vielleicht schauen Sie auch mal auf die Landkreiskarte bei DIVI. Versuchen Sie mal, die Intensivauslastung mit der Zahl der Coronapatienten zu korrelieren. Dann finden Sie komplett belegte ITS ganz ohne Corona.

    • … und WO hört beim Physiker(!) Krüger „exponentiell“ auf??? Bei 1000% oder bei 100000% der Bevölkerung??? Mann-oh-Mann …..

      Sie sollten als ganz offensichtlicher MINT-Versager  schleunigst ihre „Bildungsnachweise“verbrennen, denn Sie haben keine Bildung …..

  25. Der untaugliche Inzidenzwert basiert auf einen untauglichen Test. Wer das verstehen will, der muss wahnsinnig werden. Man kann es niemals verstehen. Deswegen kann das System auch nicht erfolgreich sein. Wir werden es sehen. Vor einem Jahr um diese Zeit sind die Infektionszahlen (meint natürlich positiv Getestete) gesunken, weil es wärmer wurde. So müsste es jetzt auch kommen. Jetzt wird aber gegen das Sinken mit Testorgien da gegen an getestet. Das Ergebnis muss klar sein. Es muss auch endlich klar werden, dass es von der Politik so gewollt ist. Bleibt nur noch der juristische Weg. Das Urteil von Weimar vom 8. April ist schon mal ein Lichtblick. Da wurde auf 178 Seiten sehr gut beschrieben, was alles falsch läuft. Sehr interessant ist auch, dass von den Fragen zum PCR-Test, Masken, Inzidenzwert usw. von der Landesregierung keine beantwortet wurde. Das Urteil ist sehr lesenswert. 

    • Keine Chance, der WDR zeigt dann wieder ein paar Bilder von einer Intensivstation und von einem großen Gräberfeld in Brasilien. Und schon können wir alle unsere rationalen Argumente einpacken. Corona forever, wir werden es erleben….

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