Der Klimaschutzplan 2050 für Marrakesch: Ich bitte dich, komm sei so gut, mach meine heile Welt kaputt, Teil 2

Helmut Kuntz
Umweltministerin Barbara Hendricks ist als eine Person bekannt, welche unbeirrt ihrer Klimahysterie frönt – leider allerdings nicht privat, sondern in der Überzeugung, damit die Welt vor Deutschland retten zu müssen als Ministerin. Da es in Berlin keine Opposition mehr gibt, sondern nur noch ein gemerkeltes Einparteiensystem, versandete dagegen bis vor kurzem noch jeder Protest.

Bild rechts: Screenshot der Mitverfasser am „Klimaschutzplan 2050 der Deutschen Zivilgesellschaft“
EIKE: Lässt Frau Merkel ihre Umweltministerin hängen? Barbara Hendricks reitet ein totes Pferd

Bisher von Frau Merkel vorbehaltlos unterstützt und damit lange nicht angreifbar, wurde von Frau Hendricks ein Klimaschutzplan vorangetrieben, der mit seiner Realitätsferne selbst den homöopathischen Gedankenrest der Berliner Koalition in Rage brachte und (erst) ganz zum Schluss in einzelnen Ministerien zu Protesten führte, weshalb er etwas zurechtgestutzt werden musste.
Mit diesem Plan reist Frau Hendricks nun zur Konferenz der Klima-Society nach Marrakesch um der dort versammelten Meute an Empfängerländern zukünftiger Ausgleichszahlungen und einer schier unübersehbaren Masse ebenfalls daran partizipierender NGOs das geforderte Futter zu geben.

Die Industrie meint, den Gewinner im Klimakampf zu kennen

Unsere „Intelligenz“ macht sich solche Gedanken nicht. Ihr ist es viel wichtiger, in der Schlacht auf der richtigen Seite zu stehen und positioniert sich deshalb früh genug und konsequent für die Zeit nach dem Sieg im Klimawandel-Endkampf. Dafür hält man schon mal einen Strategievortrag auf dem Grünen Parteitag und outet sich vorsichtshalber als grüner Vordenker:
Frankfurter Allgemeine, 13.11.2016: [3] Daimler-Chef Zetsche verteidigt sich bei Grünen-Parteitag
Zetsche bekannte sich in seiner Rede zu den vereinbarten Klimaschutzzielen und betonte Übereinstimmungen mit den Forderungen des Grünen-Vorstands. „Die Grünen sagen, dass die Automobilindustrie nur überleben wird, wenn sie ein emissionsfreies Fahrzeug entwickelt. Das sehe ich genauso“, sagte Zetsche zu den Delegierten.
Zu den von Herrn Zetsche neuerdings bei Auftritten so geliebten Turnschuhen und dem auf Jugendlich getrimmtes Outfit fehlt nur noch, dass er beginnt Marathon zu laufen um sich dann auf einen Parteiposten zu bewerben.

Einem Teil der „restlichen Industrie“ kann es allerdings ebenfalls nicht schnell genug gehen. Schließlich will man am planmäßigen Untergang möglichst planbar verdienen.

Süddeutsche Zeitung, 7. November 2016: Unternehmen fordern mehr Klimaschutz
Der Aufruf der Unternehmer dagegen stellt nun die Chancen in den Vordergrund. So brauche es für die einzelnen Wirtschaftsbereiche, etwa Verkehr, Industrie, Landwirtschaft und den Baubereich, jeweils klare Klimaziele.

Opposition verbleibt alleine dem Bürger

Nachdenken bleibt somit alleine dem Bürger vorbehalten. Das soll nicht heißen, dass andere nicht ebenfalls für ihn denken. Es ist aber fraglich, ob diese Gedanken und die daraus folgenden Vorschläge in seinem Sinn sind:
EIKE: Rosige E-Mobil Zukunft? Ein Bericht von 2050 aus dem Ministerium für Energiezuteilung und Mangelwirtschaft
EIKE: Aufwand vs. Ertrag – Die Kosten und Nutzen der Energiewende

Wer Wohlstand fördert, ist nicht humanistisch und beutet aus

Weshalb „der Bürger“ auch mit der „humanistischen Intelligenz“ bzw. einer „Deutschen Zivilgesellschaft“ kollidiert, welche eine Ökodiktatur – wie auch die GRÜNEN – begeistert nicht nur herbeisehnt, sondern vehement fordert mit der lapidaren Begründung:
[4] Das Jahr 2015 war erneut das wärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Extremwetterereignisse nehmen zu und weltweit sind Menschen in sehr unterschiedlicher Intensität bereits heute von den Folgen des Klimawandels betroffen.

Klima-Allianz Deutschland: [4] Klimaschutzplan 2050 der Deutschen Zivilgesellschaft:
ZENTRALE FORDERUNGEN
Die im kommenden Klimaschutzplan 2050 enthaltene Orientierung an einer Temperaturobergrenze von bisher „unter 2 Grad“ muss nachgeschärft werden auf „deutlich unter 2 Grad und möglichst 1,5 Grad“ in Anlehnung an die Ergebnisse von Paris
Die Energiewende muss konsequent, sozial gerecht und naturverträglich vorangetrieben werden. Anstatt den Ausbau der erneuerbaren Energien drastisch zu deckeln, wie bei der aktuellen EEG-Reform vorgesehen, müssen die Anstrengungen deutlich erhöht werden.
Energieeinsparung und Energieeffizienz müssen zu einer tragenden Säule der Energiewende werden. Eine Reduktion der Treibhausgasemissionen bis spätestens 2050 um mindestens 95 Prozent ist nur möglich, wenn der Energieverbrauch mindestens halbiert wird. Dafür braucht es verbindliche Effizienz- und absolute Einsparziele für alle Sektoren, zum Beispiel in Form eines Effizienzgesetzes.
Zentrale Voraussetzung für die Dekarbonisierung der Energiewirtschaft ist, dass die Bundesregierung noch in dieser eingeleitet und bis spätestens 2035 abgeschlossen werden, wobei ein Großteil der Kohlekraftwerke schon deutlich früher vom Netz gehen muss.
Der Ausstoß an Klimagasen aus der Landwirtschaft muss bis 2050 um 60 Prozent reduziert werden. … Darüber hinaus ist eine gesamtgesellschaftliche Reduktion des Konsums tierischer Produkte notwendig.
Wir brauchen eine ökologische Verkehrswende mit dem Ziel einer Dekarbonisierung bis spätestens 2050
Sämtliche umweltschädlichen Subventionen müssen abgeschafft und die Verschmutzung der Atmosphäre mit einem starken Preis belegt werden. Die externen Kosten nicht nachhaltiger Wirtschaftsaktivitäten müssen vollständig internalisiert werden. Eine transformative Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) muss in allen formalen, nonformalen und informellen Bildungssystemen strukturell verankert werden, damit die Bevölkerung befähigt wird, sich politisch und strukturverändernd für eine klimafreundliche Gesellschaft zu engagieren und partizipativ mitzugestalten. Die Verankerung von BNE und Klimaschutz in allen Lehrplänen und Prüfungsordnungen sowie in Aus-, Weiter- und Fortbildungsangeboten für Lehrende ist hierfür notwendig.

Diese „Intelligenz“ ist fest davon überzeugt, dass unsere Armut erforderlich ist, um den Globus überleben zulassen.

Im Artikel „Kirche und Klimawandel“ wurde diese (oft von beamteten Professoren in kirchlichen Institutionen) herbeigewünschte Armut bereits aufgezeigt:
(Auszug) Armut wird auch Europa retten:
Ziel: Einen globalen Wohlstand etwa auf dem Niveau von Chile bzw. Slowenien
Wohl wenigen der brav Kirchensteuer zahlenden Bürger werden die befreiungstheologischen Aussagen und Ziele bekannt sein, welch zur Lösung des Klimawandelproblems inzwischen seitens der Kirche vertreten werden. Neben dem, dass Herr Prof. Edenhofer vom PIK als Vertreter der „großen Transformation“ aktiv als Berater der Kirche zum Klimawandel beteiligt ist, auch Fundamentalisten in der Kirche wie H. P. Gensichen, immerhin Gründungskurator der Deutschen Bundesstiftung Umwelt schwärmen davon und arbeitet an einer Befreiungstheologie für den (zu reichen) Norden der Welt. In dieser geht es nicht mehr um die Befreiung des Südens aus der (südlichen) Armut, sondern um den Abschied des Nordens daraus in den „Reichtum“ durch südliche Armut.
Hans-Peter Gensichen (Gründungskurator der Deutschen Bundesstiftung Umwelt), Armut wird uns retten:
These 5 (Arme leben zukunftsfähig): Die Seligkeit der Armen und Randexistenzen – ArmSeligkeit – holt die Zukunft des Reiches Gottes in die gesellschaftliche Gegenwart. Das gegenwärtige Leben der Armen ist zukunftsfähig und zukunftsträchtig.
These 10 (Ein gemeinsamer Wohlstand): Südliche Theorie der Befreiung aus der Armut und Nördliche Theorie der Befreiung zur Armut und aus dem Reichtum heraus sind verwandt, allerdings über Kreuz. Eine akzeptierte und gestaltete Süd-Nord-Annäherung der Entwicklungsniveaus drückt diese Verwandtschaft aus: Eine dortige Befreiung aus der Armut und eine hiesige Befreiung in die Armut haben ein gemeinsames Ziel: Einen globalen Wohlstand etwa auf dem Niveau von Chile bzw. Slowenien.

Der Politikwissenschaftler Schiffer-Nasserie, Dozent an der Evangelischen Hochschule Bonn sagte es ebenfalls in einem am vom 18.10.2016 veröffentlichten Zeitungsinterview der „nordbayerischen Nachrichten“: „Die weltweite Zerstörung gehört dazu“
Gibt es etwas, was man als Einzelner tun kann?
Schiffer-Nasserie: …Vom Standpunkt der Bundesbürger wäre ein erster Ansatz dass sie mehr an sich denken und für bessere Löhne und Arbeitsbedingungen hier bei uns kämpfen. Das führt nicht nur automatisch zu höheren Beiträgen in die Sozialversicherungen.
Es schadet auch der Konkurrenzfähigkeit der Deutschen Wirtschaft – und wenn diese weniger konkurrenzfähig ist, zerstört sie auch die Lebensgrundlagen in Entwicklungsländern nicht mehr so sehr.

Anstatt nachzudenken, ist es immer einfacher Bomben zu werfen

Im Nahen Osten kann man die Ergebnisse sehen. Nirgends hat es wie vorhergesagt funktioniert, dass danach aus dem Staub „blühende Gärten“ auferstehen. Und beim Klimakampf verhält es sich nicht anders. Der aktuelle Parteitag der GRÜNEN bestätigt dies. Eine Politologin versicherte: „Es geht nicht nur um den Klimaschutz, sondern um einen Spitzenplatz bei der wirtschaftlichen Erneuerung. Deutschland fällt rapide zurück“, womit sie sicher recht, aber bestimmt keine Einsicht hat: Mit Windmühlen und Solarpaneelen bleibt man auf dem Weltmarkt niemals ein Technologieführer und fällt notgedrungen rapide zurück und Fahrrad-Schnellstraßen werden Verkehrsprobleme der Zukunft nicht lösen.

Homepage Bündnis 90 7 Die Grünen – Information zum Parteitag: BDK 2016
Um die Folgen der Klimakrise beherrschbar zu halten, brauchen wir jetzt mutige Politik für mehr Klimaschutz. Der grüne Parteitag fordert deshalb, dass ab 2030 nur noch abgasfreie Autos zugelassen werden und wir den Kohleausstieg bis 2025 umsetzen. So wollen wir die Energie- und Verkehrswende einleiten.
2016 wird das heißeste jemals gemessene Jahr. Wir brauchen jetzt mutige Visionen, damit wir unseren Planeten für uns und unsere Kinder lebenswert erhalten können. Der grüne Parteitag hat mit seinem
Beschluss “Energiewende retten, Verkehrswende einleiten” die Weichen gestellt, damit das gelingt.
Neben der Verkehrswende müssen wir auch die Energiewende retten, um die Folgen der Klimakrise beherrschbar zu halten. Doch die Große Koalition hält bislang am Klimakiller Kohle fest und bremst beim Ausbau der Erneuerbaren Energien. Gastrednerin Regine Günther vom WWF
(Anmerkung: Studium: Politische Wissenschaft und Geschichte, Leiterin des Fachbereichs Klimaschutz und Energiepolitik der Umweltstiftung WWF-Deutschland). forderte zu entschlossenem Handeln auf und warnte: “Es geht nicht nur um den Klimaschutz, sondern um einen Spitzenplatz bei der wirtschaftlichen Erneuerung. Deutschland fällt rapide zurück.”
Die grünen Delegierten setzten diese Forderung direkt um: Anstelle der Forderung des grünen Bundesvorstands, den Kohleausstieg bis 2035 umzusetzen, beschlossen die grünen eine noch mutigere Zielsetzung aus:
Bis 2025 soll Deutschland vollständig aus der Kohlekraft aussteigen.

Das sind einschneidende Beschlüsse – welche nur noch von denen der SPD überboten wurden:
SPD-Ministerium von Frau Hendricks, Klimaschutzplan 2050: Vom Jahr 2030 an sollen Autos ohne Benzin und Diesel fahren, alte und neue Häuser besser gedämmt und Gas- und Ölheizungen für Neubauten verboten werden.
Hinweis: Aktuell beträgt der Anteil Gas- und Ölheizungen in Deutschland 75 % (Quelle: bdew: Studie zum Heizungsmarkt 07. Dezember 2015). Eine bezahlbare Ersatztechnologie dieser Größenordnung ist auch in 15 Jahren nicht in Sicht.

Allerdings, wenn über etwas wenig Ahnung vorhanden ist, lässt es sich auch leicht verbieten:
Deutsches EnergieRohstoff-Zentrum Technologien für das Nach-Erdölzeitalter, computergestützte telefonische Befragung durch das Meinungsforschungsinstitut TNS Emnid mittels einer für Deutschland bevölkerungsrepräsentativen Stichprobe im Zeitraum von 24.10.2014 bis 20.11.2014.

Ergebnis: Die deutsche Bevölkerung ist unzureichend über die fundamentale Aufteilung des Strommix informiert. Dadurch sind Fehleinschätzungen sowohl hinsichtlich der negativen und positiven Konsequenzen, als auch hinsichtlich der Substituierbarkeit der Braun- und Steinkohle als Energieträger wahrscheinlich.
Ergebnis: Der Anteil des Energierohstoffs Kohle am deutschen Strommix wird durch die deutsche Bevölkerung weiterhin stark unterschätzt. Ein Großteil der Bürgerinnen und Bürger scheint sich der derzeitigen Bedeutung der Kohle für die Energieversorgung Deutschlands nicht bewusst

Dabei ist der Anteil Deutschlands am weltweiten Kohleverbrauch sehr gering. Ganze Industriezweige und die Energieversorgung deshalb aufs Spiel zu setzen bleibt einfach hirnrissig.

Daten (Quelle: WIKIPEDIA):
Weltweiter Gesamtverbrauch Kohle: 8.175 Mio. t / pa
Verbrauch Deutschland: 240 Mio. t (3% des Weltverbrauchs)

Was richtig ist weiß doch jeder, das braucht man nicht zu hinterfragen

Schon oft wurde es angesprochen: Immer wenn die Lösung eines Weltproblems angeblich mit wenigen Worten erklärt werden konnte, war die Lösung falsch. Häufig scheiterte sie kurz danach, oder sie wurde auf den „Sankt-Nimmerleinstag“ weit weg in die Zukunft verschoben.
Die Welt ist nicht so einfach, wie es sich die „Gutmenschen“ wünschen. Beim CO2 ist es nicht anders. Trotzdem „vertrauen“ viele gottesfürchtig den von Menschen programmierten Simulationen des Weltuntergangs, als ob fehlendes Wissen über den Weg durch Computer zu Wahrheiten würde.

Bei einer realistisch angenommenen CO2-Sensitivität fällt der ganze Klimawandel aus

EIKE, M. Limburg: Die „Berechnung“ der noch zulässigen CO2 Menge, die in die „Deponie“ (O. Edenhofer“) Atmosphäre entlassen werden darf, beruht auf der Annahme einer viel zu hohen „Equlibrium Climate Sensitivity“ (ECS). Das ist die Erwärmung die – wenn man an die CO2 Treibhaus-Hypothese glaubt- sich (irgendwann in ferner Zukunft, nämlich bei Erreichen des neuen Gleichgewichtszustandes) einstellt, wenn sich die CO2 Konzentration verdoppelt. In diesem Fall von 280 ppm „vorindustriell“ auf 560 ppm. Daraus leitet sich unter bestimmten Annahmen die „noch zulässige“ Emissionsmenge ab, die zum Erreichen der 1,5° noch emittiert werden darf. Das IPCC bzw. die Kollegen um Schellnhuber und Cie, rechnen dabei mit 3°C pro Verdopplung.
Das Problem dabei ist, diese Zahl ist völlig falsch, was das IPCC auch – wenn auch nur in einer Fußnote- zugibt. 
Schaut man in die Literatur, in der dieser ECS Wert bestimmt wird, dann kennt dieser nur eine Richtung: steil nach unten. Inzwischen ist er deutlich unter 1 °C gelandet. Irgendwo zwischen 0,2 und 0,6 °C. 
Setzt man diesen Wert ein, um die „zulässigen“ Emissionen bzw. die Zeit die "uns noch bleibt" zu berechnen, dann schnellt diese Zahl steil nach oben. irgendwo auf 430 bis 1100 Jahre. Und das auch nur, wenn man vergisst, dass dann bereits die gesamten bekannten und vermuteten Reserven an fossilen Brennstoffen mehrmals verbrannt werden müssen. 

Eigentlich eine Unmöglichkeit, aber das interessiert in Marrakesch niemanden. Dort wird weitergemacht, weil ja das Ziel – eine große Transformation herbeizuführen – nur dank extremer Bedrohung erreicht werden kann. 
Und die bietet eben dieser Unsinn, vom baldigen Erreichen des 1,5 oder 2 °Zieles, perfekt. Und wenn es nicht so bald klappt, dann klappt zumindest das Einsammeln von 100 Mrd. $  ab 2020, die umverteilt werden können, was viel Macht und Einfluss verspricht. 
Da kann man sich gerne über geltende Naturgesetze hinweg setzen, es lohnt sich immer. 

Deutschland emittiert (noch) knapp 900 Mio t CO2 pro Jahr. China hat gerade angekündigt, bis 2020 200 GW an Kohlekraftwerken zusätzlich zu bauen. Die werden rd. 900 Mio t CO2 pro Jahr emitieren. Update 17.11.16: Genauerer Berechnungen zeigen, und je nachdem ob es Srein- oder Braunkohle-Krafwerke sein werden, sind es zwischen 1300 bis 1600 Mio t. pa. (Mit Dank an Leser Dr. Rasim für diese Korrektur) Wenn Deutschland sich dann – dank Klimaschutzplan- industriell abgeschafft hat, wird es -außer den Deutschen- nicht mal einer merken, Das Klima schon mal gar nicht.

Quellen

[1] Süddeutsche Zeitung, 11. November 2016: Klimawandel Der Klimaschutzplan der Bundesregierung ist ein missratenes Signal
http://www.sueddeutsche.de/politik/klimawandel-der-klimaschutzplan-der-bundesregierung-ist-ein-missratenes-signal-1.3245738

[2] ZEIT ONLINE, 11. November 2016: Regierung einigt sich auf Klimaschutzplan
http://www.zeit.de/politik/deutschland/2016-11/klimakonferenz-marrakesch-klimaschutzplan-bundesregierung-einigung-angela-merkel-sigmar-gabriel-barbara-hendricks

[3] Frankfurter Allgemeine, 13.11.2016: Daimler-Chef Zetsche verteidigt sich bei Grünen-Parteitag
http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/delegiertenkonferenz-daimler-chef-zetsche-verteidigt-sich-bei-gruenen-parteitag-14525696.html

[4] Klima-Allianz Deutschland: Klimaschutzplan 2050 der Deutschen Zivilgesellschaft
http://www.bund.net/fileadmin/bundnet/publikationen/energie/160420_bund_klima_energie_klimaschutzplan.pdf

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14 Kommentare

  1. @ 12 : Andreas Demmig :
    Herr Demmig, ich hsbe die Sendung auch gesehen.
    Herr Spahn hat zwar deutlich gesprochen aber das wichtigste Argument gegen Grüne und Linke nicht zur Sprache gebracht : die Zielsetzung von Grünen und Linken, Großunternehmen, die nicht staatlich gelenkt werden, zu vernichten : in dem naiven und falschen Glauben, dadurch mehr Gerechtigkeit zu erlangen. De facto würde aber durch eine Vernichtung der Unternehmen die Arbeitslosigkeit gewaltig ansteigen. „Politiker“ und „Journalisten,
    die Unternehmen nur als Ausbeuter und nicht als Arbeitgeber betrachten begreifen dies
    natürlich nicht. Dies zeigt, dass Herr Spahn auch nicht wirklich nachgedacht hat – sonst hätte er dieses schlagkräftige Argument zur Sprache gebracht. Die CDU hatte kurz vor der Berlinwahl ja noch mit den Grünen angebandelt und viel zu spät nach der Berlin-Wahl erkannt, dass sie auf Kosten von Rot-Rot-Grün ins Abseits gestellt werden sollte. Mich hatte mehr die Dame beeindruckt, die von der SPD zur Afd gewechselt hatte – nicht weil sie zur AfD wechselte sondern weil sie sehr gut argumentiert hatte. Was das Verhalten des von Herrn Kuntz erwähnten Daimler-Chefs betrifft,
    so ist es leider eine Unsitte der Geschäftsführung von Unternehmen, durch Anbiedern an einen Mainstream Vorteile gegenüber Wettbewerbern zu erlangen. Dies ist ein naiver Trugschluss aber dies wird nicht erkannt, vor allem wenn ein Mainstream sich verstärkt. Was den neuen President elect der USA betrifft, so scheint er sich an einen bekannten Adenauer Spruch zu orientieren

  2. @ Andreas Demmig #12
    Passt scho! Alles läuft so wie ich mir das vorgestellt haben.
    Diese Kanzlerin Merkel und ihre inhaltsleere Union wird keine Zukunft mehr haben. Genauso wenig wie die SPD und FDP jetzt schon.

    Man muss sich doch wirklich als Vernunft Mensch fragen….wie oder mit was will Merkel und Co. in Zukunft noch eine Gesellschaft zusammenhalten geschweige denn Führungsanspruch erheben?!
    Die haben doch nichts mehr…Merkel ist blutleer und hat aus den Parteien in ihrer Regierungszeit Zombie Parteien gemacht.

    Die AfD wird als einzige Partei von den Parteien Werte Vernichtung des Merkelfeldzuges profitieren.
    Das geht gar nicht anders! Der große Gewinner in der Zukunft für die AfD sein. Genauso wie der Gewinner in den USA Donald Trump ist.
    Hofer steht in Österreich an und in Frankreich Le Pen. Die Niederlande haben wir auch noch.
    Merkel wird sowas von alleine dastehen.
    Aber Merkel hat wie viele Deutsche Machtbesessene vor Ihr anscheinend auch das Endsieg Fieber bzw. das Totale Kriegsfieber gepackt.
    Naja….müssen wir halt mal wieder da durch. Mal schauen wie schlimm es werden wird bis wir wieder zur Vernunft und den Verstand zurück erhalten, in unseren Deutschen Lande.

  3. Gestern bei Maybritt Illner, gab es deutliche Worte, allerdings von einem CDU Mann, Herrn Spahn und einer Rechtsanwältin, die die SPD verlassen und in die AfD eingetreten ist.

    Das ein Herr Stauss damit nicht umgehen konnte, war deutlich zu sehen.

    Hier der Link zu ..focus.de..tv-kolumne-maybrit-illner

    http://tinyurl.com/jlyh4bz

  4. @Klaus Metzger #10
    Bleibt zu hoffen, dass auch die Wähler aufwachen und die Altparteien mit Merkel zusammen abwählen.
    Wer also seinen Wohlstand und sein modernes Leben behalten möchte, der MUSS die AfD wählen!!!
    Die US Wähler haben Trump gewählt. Deutschland hat die Chance sich mit der AfD genauso zu befreien und endlich ein seblstbestimmtes Leben und Politikzeitalter zu beginnen.
    Danke!

  5. – Atomausstieg bis 2022
    – Ausstieg aus der Verbrennertechnologie bis 2030 (Grüne/Bundesrat)
    – Dekarbonisierung der Energiewirtschaft (Kohle/Gas) ab 2025 bis 2035
    – Halbierung des Gesamtenergieverbrauchs bis 2050
    – Dekarbonisierung der Gesellschaft bis 2050
    – Bereits begonnen, die Umlage „externer Kosten“ (=Besteuerung) bei „nicht nachhaltigen Wirtschaftsaktivitäten“, d.h. praktisch bei allen!

    It´s the end of the world as we know it!

    Der Grüne Oberbürgermeister Boris Palmer schreibt allein zum Ausstieg aus dem Verbrennungsmotor in einem -Interview im aktuellen “Spiegel“:

    “Ein fallbeilartiges Verbot von Autos mit Verbrennungsmotor im Jahr 2030 heißt bei den Entwicklungszyklen der Branche: In zwei bis drei Jahren wird die gesamte Erforschung und Entwicklung von Diesel- und Benzinmotoren beendet. Das wäre eine Vollbremsung mit Totalschaden. Die Industrie wäre nicht mehr in der Lage, das Geld zu verdienen, das sie für den Umstieg auf die neue Technik braucht. Ein Elektroauto schafft nicht halb so viel Arbeit und Wert wie ein Dieselfahrzeug. Ein Elektromotor hat kaum bewegliche Teile, kein Getriebe, keine Abgastechnik. Fast alles, was unsere Unternehmen derzeit am besten können, wird nicht mehr gebraucht.”

    Das Ganze ist eine Deindustrialisierung des Landes mit Ansage, Millionen Arbeitsplätze gehen verloren und der Wohlstand der Deutschen verflüchtigt sich in Rauch. Das Lebensniveau von Slowenien wird da nicht zu halten sein. Wer wird dann noch das Geld erwirtschaften, um die Sozialindustrie zu bezahlen (2015 Gesamtausgaben 888,2 Milliarden Euro lt. “FAZ”) und die ganzen sinnlosen Öko-Projekte. Das wird ein Heulen und Zähneklappern geben – aber dann ist es zu spät.

    Wann hat unsere Bundesregierung seinen Bürgern erklärt, welche Auswirkungen dieser Klimaschutzplan hat? Und hat sie die Bürger gefragt, ob sie das auch wirklich wollen, was die Regierung da im Namen aller Deutschen in der Welt alles vertraglich zusagt?

    Dieser Klimaschutzplan ist von seiner Bedeutung her mit nichts zu vergleichen, was irgendeine deutsche Regierung nach 1945 jemals geplant hat. Und zuständig ist Frau Hendricks (Studienfach Geschichte und Sozialkunde auf Lehramt!!). Es ist zum Heulen!

  6. Max Liebermann sagte – das Kommende in seinem Ausmaß noch nicht wissend, evtl ahnend – am Tag der sogen. Machtergreifung (es war eine demokratisch legitimierte Koalition, da Hitlers NSDAP nicht die absolute Mehrheit der Stimmen erhielt bei der letzten Reichstagswahl, die Hitler dann per 7. Ermächtigungsgesetz, ebenfalls legal nach Weimarer Verfassung, die totalitäre Macht ermöglichte): Ich könnte nicht so viel fressen, wie ich kotzen möchte.
    Mir geht es ähnlich – trotz des absoluten Unterschieds zur Vernichtungspolitik des „3.Reichs“ – in bezug auf dieses „Vernichtungsprogramm“ der merkelnden Einheitspartei CDSPFGL – die koalieren doch grad wie und wo es geht miteinander, obwohl sie behaupten, sie wären total unterschiedlich in ihren politischen Grundannahmen!, also das Programm deklariert als „Weltrettungsprogramm“. Neusprech.
    Das IEA hat jüngst verbreitet, daß man mit einem maßgeblichen Anteil an sogen. „Eneuerbarer Energie“ (diesen Begriff stellt man dort auch nicht infrage, bwohl auch er Neusprech ist) von ca. 25% erst im Jahr 2040 rechnen könne. Und auch mit einem Anteil von hunderttausenden Elektromobilen. Das aber würde für die Pariser „Klimaziele“ (Neusprech) keine wirkliche Entlastung bedeuten, da der (schreckliche) CO2-Ausstoß nicht „nachhaltig“ begrenzt werden würde, es sei denn, man würde zusätzlich Kernkraftwerke bauen! Sic transit gloria mundi.
    Außerdem sei der Verzicht auf Kohlekraftwerke insbesondere für die Entwicklungsländer bis dahin in keinem Fall nicht verzichtbar! Usw. EPD
    Nur kurz: 1. Der Begriff „Energiewende“ ist schlicht und einfach ein Lüge (Neusprech). 2. Kohle als sicherer Energieträger ist noch lange nicht verzichtbar. 3. Welche nachhaltigen Natureingriffen erfordert die Produktion von Batterien? Was hinterläßt sie uns an Rückständen, die dauerhaft giftig sind? Kosten? 4. Wie sollen mit Flatterstrom Bleche hergestellt werden – Herr Zetsche?!
    Ach, die Fragen enden nicht. Erneut, wie unter Hitler, gehen wir in einer ideologischen Flut unter, die jedes Fragen vernichtet, um ihre Vernichtungspolitik durchsetzen zu können: der Industrie, des Wohlstandes, der Bildung, der Freiheit des Wortes (regt euch nicht zu sehr über die Türkei auf, im Kleinen geschieht hier doch schon lange Ähnliches infolge der „Bürokratie“=Herrschaft des Büros in Brüssel). Fazit: Können wir uns auf Hölderlin (Patmos) verlassen: „Nah ist / und schwer zu fassen der Gott. / Wo aber Gefahr ist, wächst / das Rettende auch.“ Hölderlin scheint hier Hoffnung zu geben. Nur wer hier ist „Gott“? Die gute (Mutter) Natur, die andauernd Menschen … vernichtet, oder das von Frau Hendricks i.A. vertretene „Programm“? 40.000 Menschen (ParisAbkommen) können doch nicht irren. Unterm Hitler waren es zig. Millionen.

  7. …Das führt nicht nur automatisch zu höheren Beiträgen in die Sozialversicherungen. Es schadet auch der Konkurrenzfähigkeit der Deutschen Wirtschaft – und wenn diese weniger konkurrenzfähig ist, zerstört sie auch die Lebensgrundlagen in Entwicklungsländern nicht mehr so sehr.
    ——————-
    Also höhere Beiträge in der Sozialversicherung obwohl die Jobs wegen mangelnder Konkurrenzfähigkeit ins Ausland verloren gehen.

    *ironie* Und ich dachte immer, wenn man arbeitet erschafft man etwas von dem man überhaupt etwas hat und ggf. auch etwas abgeben kann. *ironie*

    Ich würde mal behaupten, ein paar Jobs gehen verloren, die Beiträge erhöhen sich (allerdings weil weniger dann mehr einzahlen müssen) und die Jobs werden teilweise durch Maschinen ersetzt. Den Entwicklungsländern wird es nicht helfen. Einfache Aufgaben werden zuerst automatisiert. Da hilft nur Bildung als Entwicklungshilfe und vor allem günstige Energie.

  8. Hallo @Hein Tiede, zu (#6) und Indoktrination:

    Wer zu Stichworten dumpingpreise china stahl klimaschutz googelt, findet Indoktrination „Argumente“ die die Röte in das Gesicht des Kartellamtes treiben muss, denn das Amt wird überhaupt nicht gebraucht; auch die Deutschen Stahlarbeiter werden damit voll Veraxxxxt (so beim Peiner Stahl, etc).

    Bei uns hier macht die Lügenbpresse mit der Kombination Dumpingpreise + Klimaschutz Wahlwerbung, für wen wohl.

    MfG

  9. Wer zum Stichwort „Ausstellung Ernährung und Klima“ googelt findet eine Fülle von Indoktrinierungsmaterial, das den Schulen angeboten wird. Für diese Ideologie gibt es Geld ohne Ende.

  10. Ja Herr Pesch, man fragt sich immer, wie sowas mit Adolf H. geschehen konnte. Das war damals genauso einfach, Leute zu indoktrinieren, wie heute. Wo regt sich Widerstand in der Gesellschaft? Lernen wir von den USA?

  11. Da wird einem ja beim lesen übel über so viel Propaganda-Müll den die Öko-Ideologen ausschütten! Besonders folgende Passage erinnert an die NS-Zeit:
    ….
    Eine transformative Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) muss in allen formalen, nonformalen und informellen Bildungssystemen strukturell verankert werden, damit die Bevölkerung befähigt wird, sich politisch und strukturverändernd für eine klimafreundliche Gesellschaft zu engagieren und partizipativ mitzugestalten. Die Verankerung von BNE und Klimaschutz in allen Lehrplänen und Prüfungsordnungen sowie in Aus-, Weiter- und Fortbildungsangeboten für Lehrende ist hierfür notwendig.
    …..
    Da wurde den Kindern in der Schule auch schon beigebracht woran man einen Juden erkennt. Unglaublich welches Öko-Faschistische Weltbild hinter der grünen Fassade der Gutmenschen lauert….

  12. Ich habe am 10.11. zu dem Thema einen kritischen Leserbrief mit dem o.g. Inhalt an die heimische Zeitung gesandt. Er wurde bis dato nicht veröffentlicht. Deshalb habe ich heute dieses angemahnt. Ich bin gespannt. Wie ich weiter verfahren soll, falls er nicht veröffentlicht wird, ist mir noch nicht klar.

  13. Nach diesem Bericht habe ich jeden Respekt vor Herrn Zetsche verloren. Er biedert sich den Grünen regelrecht an, nicht nur durch seine Kleidung. Er müßte als Chef dieses Unternehmens Daimler wissen, dass es ohne konventionelle Antriebe noch sehr lange nicht geht. Es gibt für den Massenbedarf keine Alternative. Zetsche ist nun mitverantwortlich, wenn die Grünen und andere „Weltverbesserer“ unsinnige Forderungen in Bezug auf Fahrzeugantriebe stellen und wenn diese sogar Gesetz werden sollten.

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